Einleitung
Der deutsche Künstler und Musiker Matthias Maria Boehm verbindet Musik und Malerei auf außergewöhnliche Weise. Aus seinen eigenen Liedern entstehen ausdrucksstarke Acrylgemälde, in denen Farbe, Emotion und persönliche Geschichten zu einer einzigartigen Form zeitgenössischer Kunst verschmelzen.
Vom Musiker zum zeitgenössischen Künstler
Für den deutschen Maler Matthias Maria Boehm beginnt jedes Bild nicht mit einer Skizze, sondern mit einem Lied. Seine Werke entstehen aus seinen eigenen Songtexten, in denen persönliche Erlebnisse, Emotionen und Gedanken den Ausgangspunkt einer visuellen Reise bilden.. Die Melodie gibt den Rhythmus vor, die Worte schaffen die Atmosphäre, und die Farbe wird zu der Sprache, in der die Musik weitererzählt wird.
Dieses ebenso einfache wie außergewöhnliche Konzept führt zu beeindruckenden Ergebnissen. Boehms Bilder sind das visuelle Echo seiner Musik – eine Art visuelle Symphonie, in der Klang, Erinnerung und Emotion in Aquarell, Symbolik und ausdrucksstarke Farben übersetzt werden. Nachdem er viele Jahre als Musiker tätig war, wandte er sich aus gesundheitlichen Gründen der Malerei zu. Dabei ersetzte die Kunst die Musik jedoch nicht – sie eröffnete ihr vielmehr eine neue Ausdrucksform.
Wenn Musik zum Gemälde wird
Jedes Werk besitzt seinen eigenen Charakter. Manche Kompositionen erinnern mit ihrer Leichtigkeit an impressionistische Landschaften, andere bewegen sich selbstbewusst zwischen expressiver Abstraktion und symbolischer Bildsprache. Metaphorische Symbole und gestaltungspsychologische Prinzipien laden den Betrachter dazu ein, Zusammenhänge zwischen Farbe, Form und Emotion zu entdecken, anstatt sich auf ein einzelnes Motiv zu konzentrieren. Seine Bilder erschließen sich wie ein Musikstück – Schicht für Schicht, Stimmung für Stimmung.
Die Farbe übernimmt dabei die Hauptrolle. Leuchtende Blautöne, kräftige Rottöne, strahlendes Gelb und transparente Aquarellflächen verleihen den Werken eine besondere Intensität. Die Pinselstriche scheinen sich über das Papier zu bewegen wie musikalische Phrasen – fließend, lebendig und voller Rhythmus. Wie eine Melodie entfalten sich die Bilder mit der Zeit und laden dazu ein, immer wieder zurückzukehren und neue Nuancen zu entdecken.
„Musik trifft Kunst“: Wenn Klang auf Malerei trifft


Gemälde von Matthias Maria Boehm: „Eternity“ (links) „Una stella eterna“ (rechts)
Diese Verbindung von Musik und Malerei findet ihren Ausdruck in Boehms Projekt „Musik trifft Kunst“. Hier werden seine Lieder gemeinsam mit den dazu entstandenen Gemälden präsentiert. Die Besucher können zunächst die Musik hören und anschließend erleben, wie sie auf der Leinwand Gestalt annimmt. Liedtexte finden ihre symbolische Entsprechung in Farbe und Form, musikalische Bewegungen werden zu Pinselstrichen. Beide Ausdrucksformen stehen dabei in einem unmittelbaren und bewegenden Dialog.
Kunstkritiker haben immer wieder darauf hingewiesen, wie selbstverständlich sich Boehms Malerei zwischen Spätimpressionismus, Kubismus, expressivem Symbolismus und grafischer Abstraktion bewegt, ohne jemals ihre musikalischen Wurzeln zu verlieren. Gerade dieses Zusammenspiel macht seine Arbeiten so besonders.
Warum die Kunst von Matthias Maria Boehm bewegt
Vielleicht ist es genau diese Aufrichtigkeit, die Matthias Maria Boehms Werke so eindrucksvoll macht. Jedes Bild entspringt einer persönlichen Erfahrung und bleibt doch offen für die Erinnerungen und Gefühle der Betrachter. Seine Lieder erzählen von seinem eigenen Leben – doch in Farbe übersetzt, öffnen sie sich für unzählige neue Deutungen.
In einer Zeit, in der Musik und bildende Kunst oft getrennt voneinander erlebt werden, erinnert Boehm daran, dass beide seit jeher dieselbe Sprache sprechen. Die eine wird gehört, die andere gesehen – und doch besitzen beide die Kraft, uns auf eine Weise zu berühren, die Worte allein nicht erreichen. Seine Arbeiten feiern genau diese Verbindung: eine visuelle Symphonie, in der jeder Pinselstrich den Nachhall einer Melodie trägt und uns einlädt, nicht nur zu schauen, sondern auch zu hören.
Content writer on the marketing team at Singulart, where she started her journey in sales before moving into Content management and marketing. Originally from the US and based in Paris, she writes about art interiors. Work with many different communities of both artist and creatives, she knows what it means to build and nourish a creative vision.


