Malerin | Deutschland

ágnes lörincz

Ágnes Lörincz - Malerin
„Was geben wir preis, wie wollen wir uns zeigen - ich hinterfrage unsere Identität und unsere Gesellschaft."

Die Künstlerin Agnes Lörincz, ursprünglich aus Rumänien, lebt und arbeitet in Berlin. Bereits seit der 5. Klasse besuchte sie eine Kunstschule. Daraufhin studierte sie Bildende Kunst an der Hochschule in Cluj-Napoca, Rumänien, erwarb 1994 ein Stipendium von der Kunststiftung Baden-Württemberg und absolvierte 2000 auch einen sechsmonatigen Aufenthalt an der Cité International des Arts in Paris.

Den Zeitgeist einfangen

Agnes Lörincz setzt sich in ihren Werken mit gesellschaftspolitischen Themen wie Globalisierung, Konsum und Werbung auseinander. Agnes Lörincz erweitert diesen Gedanken und stellt grundlegende Fragen nach der Identität einer sich ständig wandelnden Gesellschaft. Inspiration findet Lörincz auf Reisen, in Medien oder im Alltag. Sie steht in der Tradition der klassischen Moderne und der Pop-Art.

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Malerei und Collagen

Die Malerei von Agnes Lörincz basiert auf einer gegenständlichen Formensprache, welche die Fotografie vorgibt. Die malerische Wiedergabe von Oberflächenstrukturen und deren Materialität steht dabei im Vordergrund. Oft integriert sie auch Textilien als Collageelemente in ihre Bilder und reproduziere deren Musterformen zugleich malerisch. Ihr Ziel ist es, eine Art Täuschung zu erreichen, sodass der Betrachter zunächst gemalte und textile Partien nicht unterscheiden kann.

Ausbruch aus der kommunistischen Gesellschaft

Agnes Lörincz entdeckte dank ihrem Umzug nach Deutschland eine Welt, die nicht vom Kommunismus zensiert wird. Daraus schöpft sie eine stetige Inspiration, denn sie kennt das Gegenteil einer reinen Konsumgesellschaft. So gelingt ihr das genaue Beobachten und Hinterfragen einer Gesellschaft. Besonders aussagefähig ist es somit ihr Werk in Ausstellungen mit internationalen Künstlern, sowohl in Deutschland als auch im Ausland, zu entdecken.

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