Maler | Deutschland

matthias kistmacher

Matthias Kistmacher - Maler
„Ich bin auf der Suche nach Bildkompositionen, wo sich in kongenialer Weise Überschneidungen, Konzentrationen, Schärfen und Unschärfen zeigen, bündeln und zu Zentren werden."

Der deutsche Maler Matthias Kistmacher, geboren 1963, lebt und arbeitet heute in Dresden und Radebeul. Er studierte an der Hochschule für Bildende Künste in Dresden bei den Professoren Siegfried Klotz, Elke Hopfe, Johannes Heisig (1987-1992) und anschließend bei den Professoren Horst Schuster und Claus Weidensdorfer als Meisterschüler (1992-1994).

Malerische Auseinandersetzung

Matthias Kistmacher setzt sich in seinen Gemälden mit dem urbanen Raum auseinander. Besonders verlassene Orte interessieren ihn. Es sind räumliche Zusammenhänge, Oberflächen und Reflektionen, die ihm optisches Ereignis sind und Anlass zu malerischer Auseinandersetzung geben. Motive findet er auf Um- oder Nebenwegen. Fein differenzierte Farbklänge sowie ein magerer, lasierender Farbauftrag kennzeichnen seine Gemälde.  

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Das Atelier des Künstlers

Ein aktuelles Thema, mit welchem sich Matthias Kistmacher beschäftigt, ist sein eigenes Atelier. Dabei steht der Maler in einer künstlerischen Tradition von Courbet, Bazille, Corot, Vermeer und vielen anderen. Das Atelier als Motiv ist ein gut dokumentiertes Sujet der Kunstgeschichte. Der Maler gibt nicht nur intime Einblicke in seine Produktionsweise (Farbtopf und Palette)und seine Vorlieben (Schiffe), sondern hinterlässt ein soziologisches Zeugnis des Malers zu einem bestimmten Zeitpunkt.

Etablierter Künstler

Matthias Kistmachers Arbeiten sind in privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden, darunter in der Städtischen Galerie Dresden, der Staatlichen Kunstsammlung Dresden, oder dem Museum für Moderne Kunst in Bologna. Er stellt regelmäßig in Gruppen- und Einzelausstellungen beispielsweise in Dresden, Frankfurt, Berlin, Bologna, Neapel oder Prag aus.

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