Fotografin | Kanada

rona rangsch

Rona Rangsch - Fotografin
„Die Aufdeckung vorher unsichtbarer Zusammenhänge von Sachverhalten und Phänomenen über disziplinäre und kulturelle Grenzen hinweg, bildet das Zentrum meiner künstlerischen Arbeit."

Die deutsche Künstlerin Rona Rangsch, 1969 geboren, studierte zuerst Mathematik und Physik in Saarbrücken und Köln (1989 - 1996) und später an der Kunstakademie Düsseldorf (1999) und am ca.medien.colleg Essen (2000-2001). Aktuell erweitert sie ihre Studien durch ein interdisziplinäres Doktorstudium an der Universität Neufundlands (ab 2018). Sie lebt und arbeitet heute in ihrer Wahlheimat St. John’s in Neufundland und in Dortmund.

Zusammenspiel von Physik und Kunst

Rona Rangsch vereint in ihrem künstlerischen Werk die scheinbar entgegengesetzten Disziplinen ihrer Studien. Sie verwendet hierfür unterschiedliche Medien wie Video, Installation, Grafiken oder Fotografie. Rangsch widmet sich geographischen, sozio-kulturellen oder historischen Themen, zuletzt mit dem Schwerpunkt der Achse Europa – Nordamerika. Ihre Vorgehensweise erinnert an wissenschaftliche Methoden und deckt vorher unsichtbare Sachverhalte auf.

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Persönlicher Blickwinkel

Auch wenn Rona Rangschs Vorgehensweise weitgehend analytisch ist, entwickelt sie individuelle Standpunkte und ganz persönliche Blickwinkel. Indem sie ausgewählte Aspekte hervorhebt und so ungeahnte Strukturen offenlegt, zeichnet sie ein vielschichtiges Bild der Realität. Für sie sind verschiedene Ergebnisse des Sehvorgangs  gleichwertige Abbilder der Realität, die je nach Betrachter wechseln. Ihre Fotografien stellen so den kognitiven Wahrnehmungsvorgang in verschiedenen Facetten dar.

Eine Internationale Künstlerin

Rona Rangsch erhielt zahlreiche internationale Stipendien und Auszeichnungen, u.a von der Norwegisch-Deutschen Willy-Brandt-Stiftung, der Kone Foundation Helsinki, der Stiftung für Kanada-Studien und der Memorial University of Newfoundland. Ihre Werke wurden in nationalen und internationalen Institutionen ausgestellt, beispielsweise im Contemporary Art Space Osaka (2008), im Kunstmuseum Bochum (2013) und im Salzamt (Linz a.d. Donau 2017).

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