Hidden portraits ©héla ammar, 2014,

Héla Ammar, Tunisia

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Hidden portraits ©héla ammar, 2014, | Photography

About Héla Ammar

"Man braucht den Willen, Glauben und Mut, um alles wieder neu zu erschaffen. Das ist genau das, was wir uns zu tun verpflichten."
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Die tunesische Fotografin Héla Ammar ist 1969 geboren. Ihr engagiertes Werk dreht sich im Wesentlichen um Fragen der Erinnerung und der Identität.  

Fotografin, Frau, Tunesierin

Héla Ammar hat ihre künstlerische Karriere mit der abstrakten Malerei begonnen, die sie schnell für die Fotografie aufgibt. Das Medium erlaubt ihr, sich als Frau in Szene zu setzen, die außerdem aus einem mediterranen Land stammt. Die Fotografin wurde zum ersten Mal aus Anlass der tunesischen Revolution in den öffentlichen Raum katapultiert. Sie arbeitete mit dem Künstler JR an einer Portraitserie von Einwohnern von Tunis und brach damit mit der Tradition des Präsidentenportraits. Ihre Ausbildung als Juristin bringt sie ins Gefängnis, in dem sie eine ihrer wichtigsten Serien erstellt.

Überlagern um auszudrücken

Über die Fotografie befragt Héla Ammar Erinnerung und Identität. Die Serie „Counfa“ stellt die Identität der Gefangenen wieder her, die noch im „Ancien Régime“ leben. „Identités Féminines“ befragt den Blick auf den weiblichen Körper durch die Gesellschaft und ihre Traditionen. Auch die orientalische Vorstellungswelt einer ehemaligen Kolonie auf dem Weg der Wiederaneignung steht auf dem Prüfstand. Um die Härte ihres Ansatzes zu mildern, überlagert die Fotografin die Portraits mit architektonischen Details und gibt damit den „Identités Féminines“ ihre ganze Zartheit.

Internationale Anerkennung

Das Werk von Héla Ammar wurde in verschiedenen internationalen Ausstellungen und Biennalen vorgestellt, darunter die Dak’Art, das MuCem in Marseille, bei den „Rencontres de Bamako“, bei der „Off“ der Biennale von Kairo, bei der „World Nomads“ in New York und den „Rencontres photographiques“ in Arles. Sie ist außerdem in zahlreichen Sammlungen wie dem British Museum zu sehen.

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