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Was uns die meistgesuchten Begriffe bei Singulart über heutige Kunstsammler:innen verraten

Was uns die meistgesuchten Begriffe bei Singulart über heutige Kunstsammler:innen verraten

Kunst spiegelt unsere menschliche Erfahrung wider, unsere Sehnsüchte, Gedanken und Emotionen. Bei Singulart bieten unsere meistgesuchten Schlagwörter einen direkten Einblick in die Gefühlswelt und Vorlieben moderner Sammler:innen. Von flüchtigen Gefühlen bis zu zeitlosen Themen, von Flora und Fauna bis zu Fantasie und Philosophie – die Suchanfragen unserer Besucher:innen ergeben ein lebendiges Bild davon, was sie bewegt, inspiriert und fasziniert. Millionen Kunstliebhaber:innen haben Singulart bereits im Jahr 2025 durchstöbert, und wir haben die häufigsten Suchbegriffe in unserer Suchleiste analysiert. Das haben wir herausgefunden:


1. Natur als Zufluchtsort: Die zeitlose Anziehungskraft der organischen Welt

Begriffe wie floral, Blume, Wald, Sonnenuntergang, Strand, Schmetterling, Sonnenblume, Berg, See, Dschungel, Bäume und Wasserfall zeigen eine große Sehnsucht nach Natur. Sammler:innen scheinen in der Kunst nach Ruhe, Schönheit und nach einem Gefühl des Entkommens zu suchen – vielleicht verstärkt durch das Stadtleben oder die introspektive Zeit nach der Pandemie.

🔍 Erkenntnis: Sammler:innen sehnen sich nach Harmonie, Erdung und ästhetischer Ruhe in ihrem Zuhause.
🎨 Fakt: „Floral“ ist der meistgesuchte Begriff im Jahr 2025!

Magic, by Ludmila Budaov
Magic, von Ludmila Budaov

2. Emotionen pur: Von Freude bis Schmerz

Ein ganzes Spektrum an Emotionen ist vertreten: Glück, Hoffnung, Freude und Liebe werden genauso häufig gesucht wie Depression, Schmerz, Einsamkeit und Angst. Auch abstraktere Gefühle tauchen auf, wie Euphorie, Verzweiflung, Nostalgie und Freiheit.

🔍 Erkenntnis: Kunst ist nicht bloß Dekoration – sie ist emotionaler und ehrlicher Ausdruck der Seele. Sammler:innen wollen Werke, die ihre inneren Zustände und Lebenserfahrungen widerspiegeln.
🎨 Fakt: Im März war „Depression“ der neuntmeistgesuchte Begriff, während „Glück“ auf Platz 31 landete. Im April stieg „Glück“ auf Platz 8. Der Frühling macht’s?

Happiness of a Spring Day. Panda Mother and Baby, by Takashi Murakami
Happiness of a Spring Day. Panda Mother and Baby, von Takashi Murakami

3. Farbe als Sprache: Symbolik in Farbtönen

Blau, Rot, Grün, Orange, Lila, Lavendel, Braun, Rosa, Gold, sogar differenzierte Töne wie Beige, Türkis und Lindgrün – unsere Nutzer:innen suchen gezielt nach Farben und denken in Stimmungen und Farbpaletten.

🔍 Erkenntnis: Farben werden gezielt gewählt – je nachdem, wie sie einen Raum verwandeln oder persönliche Bedeutungen transportieren.
🎨 Fakt: „Rot“ ist die am häufigsten gesuchte Farbe, dicht gefolgt von „Blau“.

Lover Dose, by Brigitte Dravet
Lover Dose, von Brigitte Dravet

4. Romantik & Erotik: Die Faszination des Intimen

Begriffe wie sinnlich, Romantik, erotisch, nackt, Intimität und Liebe zeigen eine anhaltende Faszination für den menschlichen Körper und emotionale Nähe.

🔍 Erkenntnis: Sammler:innen scheuen sich nicht vor Intimität – sie suchen Werke, die Leidenschaft, Begehren und Verletzlichkeit ausdrücken.
🎨 Fakt: „Erotisch“ gehört konstant zu den Top 10 Suchbegriffen!

Veruschka, Nice, 1975 by Helmut Newton
Veruschka, Nice, 1975 von Helmut Newton

5. Tiere als Archetypen

Vom edlen Pferd und Löwen bis zu symbolischen Kreaturen wie Phönix, Eule, Katze, Hund, Elefant und Koi-Karpfen – Tiere dominieren die Suchbegriffliste.

🔍 Erkenntnis: Tiere stehen für Stärke, Freiheit, Weisheit und Identität – Qualitäten, mit denen sich Sammler:innen oft identifizieren oder die sie sich wünschen.
🎨 Fakt: „Pferd“ ist das gefragteste Tiermotiv, gefolgt von „Fisch“.

Partenza al palio di Siena, by Gianni Mattu
Partenza al palio di Siena, von Gianni Mattu

6. Eskapismus & Fantasie: Das Surreale und Mythische

Suchbegriffe wie Clown, Zirkus, Fee, Mythologie, dystopisch, Meerjungfrau, Engel, magischer Realismus und Traum zeigen ein großes Interesse an Fantasie und surrealen Welten.

🔍 Erkenntnis: Sammler:innen suchen mehr als nur Schönheit – sie wollen Geschichten, Staunen und die Möglichkeit, der Realität zu entfliehen.

Die Krönung Satans, by Andreas Nossmann
Die Krönung Satans, von Andreas Nossmann

7. Kulturelle Neugier: Von Venedig bis Vietnam

Spezifische Orte wie Afrika, Venedig, Japan, Istanbul, Bali, Paris, Florenz und Ukraine tauchen regelmäßig in den Suchanfragen auf und unterstreichen den globalen Blick unserer Sammler:innen.

🔍 Erkenntnis: Kunstsammler:innen denken international und möchten ferne Landschaften, Geschichten und kulturelle Erzählungen in ihr Zuhause holen.
🎨 Fakt: „Venedig“ ist die am häufigsten gesuchte Destination.

Venice 1, by Ulla Kutter
Venice 1, von Ulla Kutter

8. Die Innenwelt: Selbst, Geist und Seele

Begriffe wie Seele, menschlicher Körper, Geist, Selbstliebe, Freiheit, Bewusstsein und sogar Philosophie oder Erleuchtung zeigen ein Bedürfnis nach Tiefe.

🔍 Erkenntnis: Sammler:innen von heute wünschen sich introspektive, vielschichtige Werke, die Identität, Wachstum und Selbstfindung thematisieren.

Season of the Soul, by Ana Maria Cepoi
Season of the Soul, von Ana Maria Cepoi

9. Abstraktion & Konzept: Das Spiel mit Form und Idee

Begriffe wie Chaos, Symmetrie, Kreis, Spirale, Linie, geometrisch, Farbverlauf und abstrakt deuten auf eine starke Nachfrage nach Kunst, die mit Formen spielt – und Freiraum zur Interpretation lässt.

🔍 Erkenntnis: Es gibt ein tiefes Interesse an Form, Balance und konzeptueller Ästhetik – besonders im Kontext moderner Wohnräume.

Temps décalé, by Joël Chasseriau
Temps décalé, von Joël Chasseriau

10. Das Leben feiern – in all seinen Momenten

Ob Musik, Tanz, Wein, Kaffee, Geburtstag, Mutter, Liebe oder Sonnenschein – Sammler:innen nutzen Kunst, um sich an den emotionalen Höhepunkten und Ritualen des Lebens festzuhalten.

🔍 Erkenntnis: Kunst ist ein Spiegel der schönsten Rituale und Freuden des Lebens.

Comedia, by Didier Franco
Comedia, von Didier Franco

Fazit: Die modernen Kunstsammler:innen sind facettenreich

Emotional offen, spirituell neugierig, kulturell interessiert, visuell anspruchsvoll – und zutiefst menschlich.

Bei Singulart bestätigt diese Liste, was wir schon lange glauben: Kunstkäufer:innen gestalten heute keine Wände, sondern persönliche Welten. Welten voller Farben, Emotionen, Identität und Geschichte. Und je mehr sich diese Welten verändern, desto mehr wird sich auch die Kunst wandeln, die sie füllt.