SINGULART Künstler in Hamburg
Kunstgalerien in Hamburg
Die Vielfalt der Hansestadt spiegelt sich auch in der lokalen Kunstszene wider. Kunstliebhaber können in Hamburg mehr als 60 Galerien entdecken. Hamburgs Galerien-Szene ist international sowie hanseatisch geprägt. Hier lassen sich etablierte genauso wie junge Kunst entdecken. Hamburg hat einige traditionsreiche Häuser zu bieten, die immer wieder spannende Ausstellungen zeigen und renommierten Künstlern genauso wie Newcomern einen Raum geben.
Im Zentrum Hamburgs in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof befindet sich zwischen Rathaus, Glockengießerwall, Klosterwall und Steintorplatz die so genannte Kunstmeile Hamburgs – ein Zusammenschluss fünf renommierter Kunstinstitutionen: Das Bucerius Kunst Forum, die Deichtorhallen, die Hamburger Kunsthalle, der Kunstverein in Hamburg sowie das Museum für Kunst und Gewerbe sind hier zu finden und laden Kunstinteressierte zum Entdecken und Flanieren in fußläufiger Entfernung ein. Quer durch alle Medien präsentieren die Institutionen historische und zeitgenössische Kunst: Malerei, Zeichnung, Skulptur und Fotografie, Kunsthandwerk und Design.
Auch viele Galerien haben sich in unmittelbarer Umgebung angesiedelt: Wer Hamburgs Kunstgalerien besuchen möchte, macht eine Tour durch die Altstadt. Hier ist vor allem die etablierte Kunst zuhause. Das Angebot an nationaler und internationaler Kunst ist erstklassig. Die Galerien in der Hamburger Altstadt liegen zudem so dicht beieinander, dass die Wege kurz und überschaubar sind. Die höchste Dichte an Galerien findet sich hier wohl auf der Fleetinsel und im Kontorhausviertel. Aber auch in anderen Stadtteilen lässt sich das vielfältige Hamburger Galerien-Angebot entdecken.
Die wichtigsten Kunstgalerien Hamburgs
Unweit der Deichtorhallen auf Hamburgs Kunstmeile sitzt die Galerie Hengevoss-Dürkop auf dem Klosterwall. Das Programm konzentriert sich auf Gegenwartskunst internationaler Künstlerinnen und Künstler. Die ausgestellten Werke sind expressiv, figurativ und reflektieren gesellschaftsrelevante Themen auf meist ungewöhnliche Weise.
In unmittelbarer Nähe am Hopfensack befindet sich die Galerie Borchardt, die 1997 gegründet wurde. Der Fokus der Galerie-Arbeit liegt auf der Vermittlung von Kunst in Zusammenhang mit Architektur. Gezeigt werden Plastik, Malerei, Arbeiten auf Papier sowie Kunst am Bau in einem 45 Meter langen Ausstellungsraum in der „Hopfenburg“, einem historischen Kontorhaus. Die Galerie Borchardt realisiert zusammen mit Künstlern, Architekten sowie Bauherren spannende Vorhaben angewandter Kunst im In- und Ausland.
Weiterhin in der Altstadt in der Bergstraße sitzt die Galerie Commeter – die älteste Kunstgalerie Hamburgs. 1821 gegründet wird sie seither als Familienbetrieb geführt. Spezialisiert ist die Galerie Commeter auf die Expressionisten, Klassische Moderne sowie zeitgenössische Kunst. 2007 entstand die Schwesterngalerie Persiehl & Heine, eine Galerie für Fotografie, ebenso in der Bergstraße ansässig.
Auf der Fleetinsel in der Admiralitätstraße sitzt die Galerie Multiple Box Hamburg. Ein Kunsthaus, das hauptsächlich Auflagenkunst und Fotografie vertritt – für Einsteiger genauso wie für langjährige Liebhaber. Ebenfalls in der Admiralitätstraße befindet sich die Galerie Mathias Güntner, die internationale zeitgenössische Kunst zeigt mit Schwerpunkt auf Fotografie, Objektkunst und Installation.
Eine weitere Hamburger Galerie, die entscheidend zur Vielfalt der Hamburger Kunstszene beiträgt, ist die Affenfaust Galerie. 2012 eröffnete sie noch als Off Space. Heute ist sie die größte private Galerie der Stadt. In der Paul-Roosen-Straße – eine der schönsten Nebenstraßen St. Paulis – ist die Affenfaust Galerie heute in einer ehemaligen Supermarkt-Filiale zuhause und zeigt Contemporary und Urban Art auf 1.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche: Collagen, Skulpturen aus Styropor, Malerei, Grafik oder Siebdruckwerk – alle erdenklichen Arten urbaner Kunst finden Platz in der Galerie Affenfaust. Das Programm wechselt fast monatlich.