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Cyanotypie auf Aquarellpapier und Aquarellfarben auf Aquarellpapier. 3D-Komposition mithilfe von Karton konstruiert, auf einem hinteren Holzrahmen montiert.
Dieses Werk ist ein abstrakter Dialog zwischen Geometrie und Horizont – magentafarbene Flächen, die an Türen und Durchgänge erinnern, inspiriert von Luis Barragáns architektonischer Poetik, treffen auf das Cyanotypie-Meer.
Alexandra Pikunova (geb. 1981 in der UdSSR) ist eine in München lebende Künstlerin. Ihr Weg zur Kunst war nicht geradlinig. Obwohl sie sich schon früh für Kreativität interessierte, studierte sie zunächst Ingenieurwesen und arbeitete viele Jahre in diesem Bereich. Mit 34 Jahren beschloss sie, zu ihren früheren Interessen zurückzukehren und studierte Kunst und Design. Später konzentrierte sie sich auf Produktdesign und entwarf Objekte, die von der sowjetischen Moderne inspiriert waren, wobei sie häufig Beton verwendete. Nach ihrem Umzug nach München im Jahr 2022 verlagerte sie ihren Schwerpunkt auf die bildende Kunst. Dieser Wechsel ermöglichte es ihr, ihre Ideen freier auszudrücken. Heute erforscht sie in ihren Arbeiten die Beziehung zwischen Mensch und Architektur und verbindet dabei ihren Designhintergrund mit experimentellen künstlerischen Ansätzen.