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m Oliver Stone Film von 1985, „Wallstreet“, lamentiert der Börsenspekulant und Protagonist des Filmes, Gordan Gecko in einer Aktionärsversammlung: „Die Gier ist gut […] die Gier ist Motor allen Handelns […]“. Die am Ende des Films sich ihm stellende Frage – hinter wie vielen Yachten er noch gedenkt Wasserski fahren zu wollen und wann eigentlich das Maß der Dinge erreicht ist, sollte eigentlich schon hier beantwortet sein – es geht nur um die Sucht… nach immer Mehr, also lediglich nur um das „Prinzip des Prinzips Willen“, egal nun, wie dieses letztendlich gesichert wird und um nichts Anderes.
Der im Mittelalter als „Wucherer“ bezeichnete Geldverleiher und Vorläufer des modernen Bankers, galt in dem damaligen katholischen Glaubensverständnis als verachtenswerter Sünder. Der Grund für diese generelle Ächtung damals klingt auch in „Wallstreet“ nochmals nach: Der Wucherer, Geldverleiher oder Spekulant erschafft keine wirklich gesellschaftlich relevanten Werte. Er stellt Kapital und ...
« Schon in meiner frühen Jugend wollte ich ein großartiger Künstler sein. Ich weiß nicht warum. »
Andreas Noßmann ist ein in Deutschland ansässiger Zeichner, dessen Werke national und in den Niederlanden ausgestellt wurden. Seine künstlerische Praxis war schon immer fasziniert von Themen, die berühren oder stören, und zeichnet sich auch durch seine Forderung nach einer "perfekten grafischen Umsetzung" aus. Noßmanns unverwechselbare und vielfältige Landschaften, Porträts und Stillleben entstehen mit Pastellfarben, Graphit, Bleistiften, Tusche, Kreide und Kohle auf Papier, Leinwand oder Pappe.