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„Grüne Melancholie“ wurde für den Premio Brera 2026 ausgewählt und von einem kritischen Text begleitet, der die Transformation des weiblichen Körpers in eine Landschaft stiller Widerstandskraft und inneren Gefühlslebens beleuchtet. Das Gemälde spiegelt eine Form reinigender Melancholie wider – keine Verzweiflung, sondern einen kontemplativen Weg zur Erneuerung. Zwischen Schatten und Licht positioniert, bewohnt die Figur einen einsamen Raum, in dem… Identität in Emotion aufgeht und Einsamkeit zum Ort der Reflexion statt der Abwesenheit wird.
Das Gemälde wurde von folgendem Gedicht des Künstlers inspiriert:
Ich tauchte auf
Irgendwoher
Ohne Gedächtnis
Wann und wie
Ich trat
In einen einsamen Raum
Bei weitem nicht für alle
Stark und verletzlich
Ich dachte an Lorca
Wer liebte Grün?
Vielleicht genau wie meine
Undurchsichtig
Und mit einem Hauch von Blau
Grün wie Frieden
Wie Entfernung
Wie ein Vorläufer
Zu einem warmen Himmel
Doch die Stürme hielten an
Ich wusste, dass sie da waren.
Und an diesem einen Tag
Wir würden uns treffen.
An Skal (Anita Perkovic Skalic), geboren in Split an der Adriaküste, besitzt einen Master of Arts und einen Master of Science der Universität Zagreb in Geistes- und Sozialwissenschaften, was die intellektuelle und erzählerische Tiefe ihrer Werke prägt. Ihre künstlerische Ausbildung absolvierte sie an der Kunsthochschule „Paleta“, wo sie unter der Mentorschaft namhafter Maler den vierten Studienabschnitt abschloss.
Ihre Karriere wird zudem durch die Auswahl für den Premio Brera 2026 in Mailand und die Aufnahme in die Publikation „100 Artists of Europe“ (Cultural Lab, 2026) bestätigt. Bis heute hat sie ihre Arbeiten in zwei Einzelausstellungen präsentiert und an zahlreichen Gruppenausstellungen teilgenommen, wobei sie stets den Dialog zwischen Poesie und bildender Kunst erforschte.