Dieses weitere Porträt aus der Serie „die ähnlichen“ zeigt sakrale und zugleich tief weltliche Ausstrahlung. Das blasse, fast elfenhafte Gesicht wird von einem goldenen Nimbus umrahmt, dessen reliefartige Struktur an Ikonenmalerei oder historischen Kopfschmuck erinnert. Doch der Schein der Heiligkeit bricht sich im Blick der Figur: Die großen, dunkel umrandeten Augen funkeln in kühlen Blau- und Grüntönen und spiegeln eine melancholische, wissende… Tiefe wider. Der unnatürlich verlängerte Hals, gegliedert durch feine Querlinien, verstärkt die Eleganz bei gleichzeitiger Entrücktheit der Gestalt. Eingebettet in tiefblaues , fließendes Haar und akzentuiert durch eine neongrüne Konturlinie, balanciert das Werk zwischen historischer Symbolik und popkultureller Ästhetik. Es zeigt eine moderne Ikone, die uns still, aber unnachgiebig im Raum fixiert.
Technik :
Acryl, Öl auf Leinwand
Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Basia ist eine in Polen geborene, in Deutschland lebende Künstlerin. Sie arbeitet mit hochwertigen Ölfarben und kombiniert grafische Elemente mit Lasurtechniken. Ihre kleinformatigen, figurativ-abstrakten Gemälde vereinen kindliche Erkundungsfreude mit eigentümlicher Schönheit. Ständig beeinflusst von Geschichte und Medien, verdichtet sie ihre Fantasie im kreativen Prozess und arbeitet frei ohne konkrete Vorlagen. Es entstehen Figuren, die zwischen naiver Volkskunst und klassischen Darstellungen der Melancholie changieren. Die Aufrichtigkeit von Basias surrealen Figuren lädt zur Auseinandersetzung mit dem Werden und Nicht-Werden von Identität ein. Basia studierte Freie Kunst an der Hochschule für Bildende Künste Hamburg-Lerchenfeld. Ihre Werke befinden sich in Privatsammlungen weltweit. Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.