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Dann gibt es dennoch eine Lösung, denn der Künstler arbeitet auch auf Kommission. Er kann stilistische Elemente, die Ihnen gefallen, in einem für Sie kreierten Werk einfließen lassen. Sie können dabei die Dimensionen bestimmen und wir verhandeln den Preis für Sie.
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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
39,4 x 39,4 in
Über das Werk
Die Gemälde der Serie „Cracks from the Past“ sind das Ergebnis eines inneren Rekonstruktionsprozesses. In dieser Serie verarbeite ich Erinnerungen – sowohl freudige als auch schwierige –, die anders nicht verarbeitet werden konnten. Hier wird das Schaffen zum Werkzeug der Interpretation und Befreiung.
Jedes Gemälde beginnt mit einem konkreten Erlebnis, doch durch einen Prozess der Schichtung, Dekonstruktion und Neukonstruktion löst sich die ursprüngliche… Geschichte auf. Was bleibt, ist keine Spur der Vergangenheit mehr, sondern eine eigenständige ästhetische Präsenz: etwas, das aus dem Akt der Erinnerung geboren und doch von seiner Quelle getrennt ist.
„Cracks from the Past“ dokumentiert nicht, was passiert ist. Es ist ein stilles Zeugnis innerer Transformation – des Augenblicks, in dem Fragmentierung der Ganzheit weicht.
Malen ist für mich eine Form strukturierter und doch persönlicher Recherche – eine langsame Entfaltung innerer Fragen, Erinnerungen und Ideen. Ich arbeite in Serien, von denen jede eine spezifische intellektuelle Herausforderung darstellt und einer bewussten und programmatischen Struktur folgt.
Frühere Serien wie „Cracks in the Past“ beschäftigten sich mit der Fragmentierung von Erinnerungen, während „Ribbon Fabrics“ die langsame Heilung alter Wunden durch Schichten und Texturen reflektierte. Meine aktuelle Serie „Relations“ konzentriert sich darauf, wie wir allein, zu zweit und in Gruppen existieren – und wie diese Dynamik durch Form, Rhythmus und Raum zum Ausdruck kommt.
Mit Zeichnungen und Gemälden erschaffe ich Kompositionen, in denen minimalistische Sprache auf emotionale Resonanz trifft. Ich strebe nicht nach Reduktion, sondern nach Klarheit – einer stillen Intensität, in der Balance, Kontrast und Stille ihren Platz haben. Für mich ist jedes Gemälde kein Statement, sondern eine offene Frage, eine Einladung zur Reflexion.