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Ich habe den magischen Moment eingefangen, als Seifenblasen die Stadt eroberten und Leichtigkeit und Farbe mit der rauen urbanen Landschaft in Schwarz-Weiß verschmolzen. Dieser Kontrast unterstreicht die vergängliche Schönheit und die unbeschwerte Lebensfreude in einer oft allzu ernsten Welt. Ein Augenblick, eingefroren im Herzen der Stadt. Zwischen schillernden Spiegelungen und unsichtbarem Lachen wird die Szene zu einem Hauch von Freiheit – jener… Art von Freiheit, die wir manchmal zu vergessen vergessen. Dieses Kunstwerk strahlt lebendige und fröhliche Energie aus und lädt bei jedem Betrachten zum Träumen und Lächeln ein.
Christelle Duval entwickelt eine künstlerische Praxis an der Schnittstelle von Fotografie und visueller Abstraktion. Ihre Arbeit basiert auf einem experimentellen Ansatz, bei dem das fotografische Bild niemals Selbstzweck ist, sondern vielmehr ein Material, das ohne künstliche Intelligenz transformiert, verschoben und neu zusammengesetzt wird. Ausgehend von Szenen, die mitunter alltäglich sind oder Fragmente der Realität darstellen, formt sie das Bild um, um offene Kompositionen zu schaffen, frei von aufgezwungenen Erzählungen. Dieser Ansatz legt zentralen Wert auf die Interpretation und Aneignung durch den Betrachter, der eingeladen ist, seine eigene Wahrnehmung zu entwickeln. Die Grafikdesignerin verbindet technische Präzision mit poetischem Gespür in einer sensiblen Auseinandersetzung mit Struktur, formaler Balance, visuellem Rhythmus und chromatischen Spannungen. Sein Werk lädt uns ein, unseren Blick zu verlangsamen und eröffnet so einen Raum für den Dialog zwischen dem Sichtbaren und dem Imaginären. Es zeugt zudem von einer musikalischen Sensibilität, die auf Rhythmen, Bewegungen und Variationen achtet.