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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
19,7x15,7in
Über das Werk
Dieses Werk präsentiert sich als Oberfläche im ständigen Spannungsfeld zwischen Pracht und Wunde. Das bewusst unvollkommen aufgetragene Blattgold bricht, reißt und blättert ab und gibt so Bereiche der Leere und darunterliegende Materie frei. Diese Geste verleiht dem Werk eine archäologische Qualität: Es gleicht einer antiken Oberfläche mit Spuren und Zeichen vergangener Geschichte. Die vertikalen Goldtropfen erzeugen ein Gefühl von Schwere, als würde… das Licht nach unten gezogen, während die rote Linie, die das Werk durchschneidet, ein klares, pulsierendes visuelles Ereignis darstellt, beinahe einen Herzschlag. Sie bildet eine emotionale Grenze: eine Schwelle zwischen zwei Seinszuständen – dem leuchtenden Überfluss und der roten Linie, die das Chaos unterbricht und ihm Form verleiht. Das Werk ist Teil meiner Auseinandersetzung mit energetischer Spannung.
Cosmo Ucciferri (Isernia, 31. Juli 1979) ist ein italienischer Künstler, der in Isernia lebt und arbeitet. Als Absolvent des Kunstinstituts „Manuppella“ entwickelt er eine zeitgenössische Bildsprache, die sich auf Gestik, Zeichen und die Ausdruckskraft der Farbe konzentriert. Seine Werke entstehen aus einem Gleichgewicht zwischen Kontrolle und Instinkt, wobei die malerische Geste zu einer emotionalen und physischen Spur wird. Weiß ist oft ein zentrales Element: ein Raum zum Atmen und zur Spannung, im Dialog mit fließenden und geschichteten Primärfarben. In seinen kohärenten und wiedererkennbaren Serien erforscht Ucciferri das Verhältnis von Ordnung und Chaos und verwandelt die Leinwand in ein Feld aus Energie und Bewegung. Seine direkte und materielle Bildsprache macht jedes Werk einzigartig und sofort erkennbar, sodass es sich sowohl in zeitgenössische Räume als auch in private Sammlungen einfügt.