Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Graphit auf Leinwand
- Verarbeitung : Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
- Größe : 39,4x39,4in
Über das Werk
Die Lactis-Elegie zeigt eine in einen dunklen Mantel gehüllte Frau mit einem Säugling im Arm, während zu ihren Füßen ein zerbrochenes Gefäß Milch auf den Boden einer zerstörten Stadt ergießt. Die Szene spielt auf barocke Marienikonografie an – die stillende Jungfrau, die Mater Dolorosa –, jedoch übertragen in ein zeitgenössisches Feld von Verlust und Trostlosigkeit. Die verschüttete Milch fungiert als zentrales Symbol: ursprüngliche Nahrung, Lebenskraft…
und ein Versprechen der Fürsorge, das nicht mehr vollständig erfüllt werden kann. Im Barock spricht das Verschüttete vom Unwiederbringlichen, von der Zeit, die nicht wiederkehrt, von unterbrochener Gnade.
Hier wird diese stumme Geste zur Elegie: keine schrille Klage, sondern eine zurückhaltende, fast rituelle Traurigkeit.
Der Kontrast zwischen dem dunklen Umhang und der weißen Decke des Kindes unterstreicht die Spannung zwischen Schatten und Reinheit, zwischen Verfall und Hoffnung. Der mütterliche Körper nährt und schützt, offenbart aber auch die Schwere einer zerbrochenen Welt.
Hier wird diese stumme Geste zur Elegie: keine schrille Klage, sondern eine zurückhaltende, fast rituelle Traurigkeit.
Der Kontrast zwischen dem dunklen Umhang und der weißen Decke des Kindes unterstreicht die Spannung zwischen Schatten und Reinheit, zwischen Verfall und Hoffnung. Der mütterliche Körper nährt und schützt, offenbart aber auch die Schwere einer zerbrochenen Welt.
Cristina Fuentes
Argentinien
Referenzen
- International profiliert
- Erfahrene Künstlerin
- In Galeriekurationen vorgestellt
- Arbeitet auf Kommission
« Ich habe das Bedürfnis zu sehen, was sich auf der anderen Seite der Dinge befindet, die ewige Suche zu wissen, dass es etwas gibt, das über das hinausgeht, was wir wahrnehmen können. »
Cris Fuentes ist eine bildende Künstlerin mit Schwerpunkt Malerei und lebt in Argentinien. Ihre Werke wurden landesweit sowie in Italien, Nepal, Ecuador, Dänemark, Mexiko, Chile und Brasilien ausgestellt. Sie beschreibt ihre Kunst als auf Action Painting basierend, das mit dem Expressionismus verschmolzen ist, in dem sich Figuration und Abstraktion ergänzen und „eine mögliche Grenze zwischen zwei Sprachen verwischen“. Eine Nostalgie für Abwesenheiten und das Gefühl, dass es in der Kunst darum geht, eine Leere zu füllen, waren in ihren Werken schon immer präsent. Ihr künstlerisches Bedürfnis konnte sie nur durch Gesten und mit der Kraft eines Pinselstrichs ausdrücken. Die Figur der Ruine hat sie aus materieller und konzeptueller Sicht als Darstellung von Überresten angesprochen. Interessanterweise stellen Ruinen Metaphern für das dar, was sie als Künstlerin interessiert: innere Zustände und den Akt, in sie einzutauchen, um wieder aufzutauchen.