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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
29,5 x 78,7 in
Über das Werk
Zwei Kinder urinieren an eine Wand: eine primitive, spontane, unvermeidliche Geste.
Eine Rückkehr zu den Ursprüngen: ein körperlicher, instinktiver Akt, frei von kultureller Vermittlung. Am Bildrand erscheinen zwei weiße Gestalten, beinahe abstrakte Erscheinungen. Weiß symbolisiert die Reinheit der Intention, den ursprünglichen Raum des schöpferischen Aktes. Sie verkörpern die ursprüngliche Haltung zur Geste des Malens: vor Sprache, vor Form, vor… Regeln.
In der Mitte der Wand türmen sich Schriften, Zeichen und Kritzeleien. Es ist der Ort des inneren Chaos des Künstlers: sich überlagernde Gedanken, rätselhafte Symbole, Fragmente visueller Erinnerung. Manche Zeichen erweisen sich als erkennbare Zitate, als Hommagen an die Kunstgeschichte. Darunter finden sich Verweise auf Marcel Duchamps „Der Brunnen“ und James Ensors „Die Pisseurs“. Der Titel „Künstlerpiss“ nimmt offen Bezug auf die historische Provokation von Piero Manzonis „Künstlerscheiße“.
Das Werk bewegt sich somit zwischen Unschuld und Respektlosigkeit und Freiheit.
Egon Zuodar ist ein an der Brera-Akademie ausgebildeter Maler, dessen Werk tief in der urbanen Graffiti-Szene verwurzelt ist. Seine künstlerische Praxis reicht von Wandmalerei bis Leinwand und umfasst Sprühfarbe, Acrylfarben und Tusche. Seine Technik basiert auf Bildschichten und einem fortwährenden Dialog zwischen Figuration und Abstraktion, wobei er den Instinkt der Straße mit langsamer, malerischer Reflexion verbindet. Mit seinem Stil evoziert er Emotionen zwischen Erinnerung, Identität und Wiedergeburt und lädt den Betrachter zu aktiver und tiefgründiger Kontemplation ein. Er bietet keine endgültigen Antworten, sondern schafft Raum für persönliche Inspiration.