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In der Stille des Dämmerlichts gleitet ein einzelner Schwan über eine spiegelglatte Wasseroberfläche. Das Bild Hope fängt einen Moment der tiefen Ruhe und existenziellen Einsamkeit ein – und doch wohnt ihm ein leises Versprechen inne.
Die Dunkelheit umhüllt die Szene fast vollständig, nur das sanfte, kühle Licht des Himmels bricht die Schwärze und legt sich wie ein Schleier auf das Wasser. Der Schwan, Symbol für Reinheit und Erneuerung, wird zum… Träger von Hoffnung in einer Welt, die am Rand der Nacht zu stehen scheint. Seine Gestalt spiegelt sich kaum – als wollte das Licht selbst ihn vor dem Versinken bewahren.
Hope erzählt vom Gleichgewicht zwischen Verlorenheit und Zuversicht. In dieser Reduktion auf Licht, Schatten und Form liegt eine poetische Tiefe, die über das Sichtbare hinausweist: Das Licht zu finden, das bleibt, wenn alles andere schwindet.
David Söllner, ausgebildeter Grundschullehrer, drückt sich durch Malerei und Fotografie aus. Durch die Auseinandersetzung mit Farben, Materialien und Motiven erzeugt er eine Symbiose zwischen Alltagserlebnissen und der Suche nach dem Außergewöhnlichen. Seine Werke sind ein Kaleidoskop aus positiven Farbkompositionen, dunkleren Stimmungen oder einer dynamischen Vermischung beider Elemente, die seine mentale Reise und die Überschreitung eigener Grenzen widerspiegeln. Dabei entsteht eine authentische Gefühlswelt, die die Verschmelzung von Vorstellungskraft und Realität eindringlich einfängt.