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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
78,7x55,1in
Über das Werk
Das ist die dritte Arbeit, welche sich künstlerisch mit den unmenschlichen Dimensionen des Ukraine-Kriegs auseinandersetzt. Erkennbar sind zwei Figuren, die in den Trümmern eines völlig zerstörten Gebäudes sitzen und offenbar den Bombenhagel überlebt haben. Auch in diesem Gemälde richtet sich die Farbgebung nicht nach den realen Gegebenheiten eines Kriegsschauplatzes, sondern symbolisiert die Verletzbarkeit des Menschen, vor allem von Frauen und… Kindern im modernen Krieg. Verzweiflung und Hoffnung befinden sich dabei sehr nahe nebeneinander.
Günther Baechler, ein Kunstlehrer, Maler, promovierter Konfliktforscher und Friedensdiplomat, arbeitet hauptsächlich mit Ölfarben, experimentiert aber auch mit Acryl, Sprayfarben und der Verwendung von natürlichen Materialien wie Sand, Steine und Holz. Seit seinem Wiedereinstieg in die Malerei im Jahr 2018 zeigen seine Arbeiten einen thematischen Verlauf, der viel mit seinen Erfahrungen zu tun hat: Klimawandel, Umweltzerstörung, bewaffnete Konflikte und deren Transformation von Gesellschaften. Gestalterisch begeht der Künstler eine Gratwanderung zwischen konkreter und abstrakter Darstellung, wobei in jüngster Zeit die abstrakte Malerei in den Vordergrund gerückt ist. Während in früheren Arbeiten Erdfarben und Texturen dominieren, wendet er zunehmend eine breite Farbpalette an. Die kleiner werdenden Formate der jüngsten Schaffensperiode zeugen von einer starken und kontrastreichen Farbigkeit, ohne unkritisch dem aktuellen Trend einer farblichen Buntheit folgen zu wollen.