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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
19,7 x 16,5 in
Über das Werk
Dieses Gemälde ist Teil der Serie „Repetition“, die den Mikrogesten des Körpers gewidmet ist, die auftreten, wenn innere Spannungen nach einer Form der Regulierung suchen.
Der Blick bleibt wachsam, fast beherrscht, während der Mund eine andere, subtilere und körperlichere Sprache offenbart. Diese leichte, kaum wahrnehmbare Bewegung gehört weniger dem Ausdruck als vielmehr einem körperlichen Mechanismus an.
In dieser Serie wird das Porträt nicht… als Identität, sondern als Raum betrachtet, in dem sich körperliche Gewohnheiten und repetitive Gesten manifestieren. Die ruhigen, glatten Hintergründe kontrastieren mit der dichteren Textur des Fleisches und lenken die Aufmerksamkeit auf diese Bereiche subtiler Spannung.
Zwischen Kontrolle und Impuls fängt das Bild einen fragilen Moment ein, in dem der Körper versucht, sein Gleichgewicht wiederzuerlangen.
Die in Frankreich lebende, aus Tschechien stammende Malerin entwickelt eine figurative Praxis, in der der Körper als Ort innerer Transformation im Mittelpunkt steht. Geprägt von ihrer Ausbildung in bildender Kunst und Modedesign, verbindet ihre vom Expressionismus beeinflusste Malerei anatomische Genauigkeit mit instinktiven Gesten.
Anhand von Figuren, die oft isoliert, ineinander versunken oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Arbeiten die Prozesse der Individuation und Integration des Schattens im Sinne von Carl Gustav Jung. Der Körper wird zur sichtbaren Bühne für psychische und perzeptuelle Spannungen und offenbart…
Anhand von Figuren, die oft isoliert, in etwas eingetaucht oder mit einer Grenze (Wasser, Glas, Oberfläche) konfrontiert sind, erforscht sie in ihren Werken die Prozesse der Individuation, die Integration des Schattens und die Zustände der Verletzlichkeit, die mit dem Werden des Selbst einhergehen. Das Fleisch wird zum sichtbaren Terrain eines intimen Übergangs, in dem psychische Spannungen, sinnliche Wahrnehmung und Präsenz in der Bildsprache kristallisieren.