Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
Kund:innen können eine Kopie des Echtheitszertifikats zuerhalten, indem sie sich an support@singulart.com wenden.
Die Zahlungsabwicklung bei Singulart erfolgt sicher per Kreditkarte oder Banküberweisung.
Bitte kontaktieren Sie uns für die Abwicklung von Transaktionen, die das von Ihrer Bank festgelegte Kreditlimit überschreiten. Im Rahmen des Kampfes gegen Betrug und Geldwäsche sind wir verpflichtet, jede Überweisung zu überprüfen.
Singulart-Preise enthalten Folgendes:
Der Preis eines Kunstwerks, bestimmt durch die/den Künstler:in.
Versicherung: Ihre Bestellung ist im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung zu 100 % abgesichert.
Alle Zollgebühren, Steuern und vorzubereitenden Dokumente.
Versandkosten von Drittanbieter-Logistikunternehmen.
Dedizierte:r Singulart-Kundenservice-Mitarbeiter:in, die/der Ihnen bei Fragen oder Problemen mit dem Versand zur Seite steht.
Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
23,6 x 19,7 in
Über das Werk
Dieses Gesicht erscheint und verschwindet zwischen Farbschichten, die es nie vollständig enthüllen.
In „Kopf eines Heiligen IV“ arbeite ich mit Öl und metallischem Acryl auf Leinwand, mit einem fast skulpturalen Gewicht. Das zwischen den Lasuren angedeutete Gesicht ist von intensiven blauen Markierungen durchzogen, die an das Andreaskreuz erinnern, nicht als religiöses Symbol, sondern als eine Art struktureller Auslöschung. Das Kreuz wird zu einer… Geste, die gleichzeitig verstummt und hinweist und die Grenzen des Sichtbaren, des Geistigen und des Körperlichen in Frage stellt.
Dieses Werk markiert einen materiellen Wandel in der Serie; das Gemälde wird zu einem eigenen Körper und verweigert Transparenz. Ich denke darüber nach, wie Religion durch Lasuren wirkt, durch Schichten von Ritualen und Dogmen, die ebenso viel verbergen wie enthüllen. Ich wuchs in Kuba mit der Entschlüsselung katholischer Symbole auf, vermischt mit Santeria. Als ich nach Spanien kam, fand ich andere Schichten, aber dieselbe Struktur der Verhüllung.
Ian Mont (Puerto Padre, 1972) malt die Erinnerung, die durch das Exil fragmentiert wurde.
In den 1990er Jahren stellte er in Kuba aus, bis ihn ein Stipendium 2006 nach Spanien brachte. Er kehrte nie zurück. Zwischen 2006 und 2018 überlebte er mit der Arbeit im Technologiebereich. Das Gemälde wurde zusammen mit den Werken, die er nicht von der Insel schaffen konnte, vergraben.
Seit 2018 arbeitet er wieder mit Öl, Sackleinen und anderen Materialien, doch seine Arbeitsweise hat sich verändert. Er kombiniert traditionelle Malerei mit künstlicher Intelligenz, die er auf historische Archive anwendet. Er arbeitet mit Fotografien von Ellis Island und Kolonialdokumenten, um das Verschwiegene zu rekonstruieren. Die Serien „Iconoclasms“ und „Animals in Conflict“ zerlegen heilige und nationale Symbole, um ihre verborgene Gewalt freizulegen.
Von Barcelona aus entwickelt er eine visuelle Archäologie der atlantischen Migration. Er sucht nicht nach Schönheit, er sucht nach Zeugnissen. Die Wunde heilt nicht, sie atmet.