In dieser Arbeit verschmelzen Gesicht und Instrumentform besonders deutlich. Ich verstehe das Blatt als eine visuelle Improvisation, in der Ausdruck und Klang eins werden. Die Linien sind dichter gesetzt, pulsierend und lebendig. Mehrere Ebenen überlagern sich wie Stimmen in einem Ensemble. Mit der Notenlinienfeder forme ich eine offene Partitur, die den Betrachtenden einlädt, eigene Musik darin zu entdecken.