In dieser Arbeit verdichte ich mehrere Stimmen zu einem kompakten Klangkörper. Die Linien verschlingen sich, bilden Gegenrhythmen und harmonische Bögen. Ich denke an eine Fuge, in der Themen eingeführt und weitergereicht werden. Trotz der scheinbaren Komplexität bleibt eine innere Struktur spürbar. Das Blatt fordert ein langsames Sehen – ein visuelles Hören, das Schicht für Schicht neue Nuancen offenbart.