In dieser Arbeit erfahre ich die Linie als atmenden Körper. Sie umschließt, verdichtet und löst sich wieder. Die Figur wirkt ruhiger, fast gesammelt, als hätte sie ihr Zentrum gefunden. Ich arbeite hier mit einem ausgewogenen Verhältnis von Spannung und Ruhe. Die Linie trägt Erinnerung, ohne konkret zu erzählen. Sie lässt Raum für Projektion und lädt dazu ein, eigene innere Bilder in die Zeichnung hineinzulegen.