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Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
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Technik :
Tusche, Buntstift auf Papier , Andere Unterlage unter Plexiglas
Verarbeitung :
Gerahmt
Größe :
23,4 x 16,5 in
Über das Werk
In den Kompositionen werden Ereignisse und vergangene Begebenheiten dramatisch und bühnenmäßig inszeniert.
Der Körper in der täglichen konsumierbaren Werbung aus dem Fernsehen und auf Plakaten in der Berliner City ist ebenso Bestandteil der Arbeit wie die Tier- und Menschengestalten, entlehnt von Bildern, Porzellanaccessoires und Hirschmotiven aus meiner Jugend in der DDR.
Somit entstehen Arrangements die eine Ähnlichkeit mit der Epoche des Barock… oder Rokoko erzeugen.
Die Zuschauer befinden sich inmitten eines frivolen und oberflächlichen Treibens. Auf dem Weg in die Natur, die meist ein Park, ein See oder eine Grünfläche ist. Welche im Berliner Randgebiet oder in der City hoffnungslos überfüllt mit lärmenden und essenden Menschenmassen ist. Auf den Bildern und in der Realität treffen die Protagonisten während ihres schwelgen in der Natur und ihrem vergnüglichen Spielen nicht auf paradiesische Bedingungen. Sie befinden sich zwischen rostigem Schutt, Kadavern und Kaffeemaschinen.
« Das Zulassen neuer visueller und emotionaler Reize in die künstlerische Arbeit eröffnet mir sicherlich neue "Horizonte". »
Du kennst das Gefühl, allein unterwegs zu sein, in Gedanken versunken. Plötzlich scheinen dir seltsame Kreaturen zu folgen, Fabelwesen dich zu beobachten. Doch beim Umdrehen sind es nur welke Blätter an knorrigen Ästen. Regen legt im Laub die zarten Glieder einer Hand frei; ineinander verschlungene Körper scheinen im Gras zu liegen, Arme und Beine verknotet. Regentropfen füllen ein rostiges Gefäß. Ein Vogel trinkt daraus, ein Käfer sonnt sich in einer umgestürzten Kaffeemaschine. Ein verlassener Schuppen knarrt im Wind, ein Tier blickt aus einer Baumgabel. Dann erscheinen zwei weibliche Körper im Licht, glänzend vom Regen. Ein Lachen hallt durch die Wipfel, Pflanzen breiten sich aus – alles ist in Bewegung. Hier beginnt meine Arbeit: Wahrnehmungen verdichten sich zu einer Formensprache zwischen Gegenständlichkeit und Abstraktion. Formen tauchen auf und lösen sich wieder, Vertrautes wird fremd. Damit verbinde ich die Hoffnung, den Blick für das unmittelbar Vorhandene zu schärfen.