Aerials
Acryl auf Leinwand
57x45in
Frankreich
Jean-Marc Larhantec entwickelt ein Gemälde, das in Resonanz mit Klang entsteht.
Jedes Werk entsteht aus dem Eintauchen in ein Album, dessen Rhythmus, Spannungen und Stille es in Materie überträgt.
Seine Arbeitsweise wurzelt in der physischen und strukturierten Abstraktion. Die Oberfläche wird in der Tiefe bearbeitet, durch Schichten, Belastung und Entlastung, bis instabile Kraftfelder zwischen Gleichgewicht und Bruch entstehen.
Malerei ist kein Bild: Sie ist ein Raum der Spannung.
Die Geste bezieht den Körper ebenso mit ein wie das Hören. Es geht nicht darum, die Musik zu illustrieren, sondern ihre Wirkung zu verlängern, eine Intensität einzufangen und sie in Materie zu verankern.
Seine Werke entstehen somit in einem ständigen Wechselspiel zwischen Kontrolle und Loslassen, Struktur und Zufall, Dichte und Atem.