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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
25,6 x 21,7 in
Über das Werk
Dieses Bild ist fast wie eine Beichte meinerseits, von mir als Künstler und Mensch. Im Jahr 2010 erschien ein Album anlässlich meiner Ausstellung im Phantasten Museum Wien. In dem Album habe ich einen Text zur Beschreibung dieses Bildes geschrieben. Hier gebe ich kurz den Anfang wieder:
„Meine Betätigung als Maler findet unter kampfähnlichen Umständen statt. Es ist ein Drachenkampf. Die Beteiligten dieses Kampfes sind der Drache und der Held. Der… Held ist das Selbst. Und der Drache? Er hat viele Namen: Abenteuer, Hunger nach Macht, Angst vor dem Tod, Furcht vor der Einsamkeit, Forschungsdrang, Leidenschaft der Liebe, Draco Sexus, Ärger über den eigenen Lebenslauf und über den Lauf der Welt und so fort.
Wenn du den Drachen tötest, wird sein Körper zur Prima Materia deiner Kunst, sagen die Meister. Aber wie kann man ihn töten?“
Das Wort Arkanum kann man hier in seiner ursprünglichen Bedeutung als geheimes Heilmittel verstehen ...
Ich bin ein Fantast par excellence (um Dalí zu paraphrasieren). Konkrete Daten aus meinem Leben: Ich wurde in Cluj-Napoca geboren, habe acht Jahre lang bildende Kunst studiert und war anschließend mit meinem Wandertheater Fabularia aktiv, bis 1989, als ich – wegen meiner politischen Oppositionsaktivitäten – das Land gemeinsam mit meiner Familie verlassen musste. Wir ließen uns in Österreich nieder, in den letzten zehn Jahren habe ich mich mit meiner Frau in Ungarn niedergelassen. Ich setzte meine Theaterarbeit bis 2010 fort, mit vielen Aufführungen in Österreich und Italien. In der Zwischenzeit habe ich viel geschrieben – Tagebücher, Manuskripte und Bücher. Seit 2010 habe endlich meiner seit dem Gymnasium gepflegten Berufung widmen: der Malerei. Ich hatte Ausstellungen in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Italien, Polen, Russland – und letztes Jahr meine erste Einzelausstellung in Cluj-Napoca, meiner Heimatstadt, welche ich seit 35 Jahren verlassen habe.