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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
47,2 x 55,1 in
Über das Werk
„Der überhitzte Planet“ entspringt meinem Bedürfnis, die Klimakrise in eine Bildsprache zu übersetzen. In diesem abstrakten Werk untersuche ich mithilfe des Chromanarrativismus, wie Farbe unsichtbare Spannungen offenbaren kann: Rot- und Orangetöne brennen wie die inneren Schichten des Planeten, während Weiß- und Blautöne wie schmelzendes Eis verblassen.
Ich arbeite mit jedem Pinselstrich, als wäre er eine emotionale Landkarte der Erde: Brüche,… seismische Bewegungen, einstürzende Gebiete und andere, die noch Widerstand leisten. Ich will keine Katastrophe darstellen, sondern die zerbrechliche Schönheit einer Welt am Abgrund zeigen. Das Werk vibriert zwischen Energie und Verdunstung, zwischen Feuer und Atem.
Für mich ist dieses Gemälde eine stille Warnung: Der Planet brennt nicht allein; er brennt mit uns. Ich lade den Betrachter ein, diese Intensität zu spüren, sein eigenes Spiegelbild in dieser Landschaft zu erkennen, die noch immer um Rettung schreit.
Der 1971 in Österreich geborene Jowu machte sein Leben zu einem Kunstwerk. Nach der Restaurierung eines alten Schlosses fand er Zuflucht und Erfüllung in der Malerei. Als Autodidakt mit fundierten Kenntnissen im Realismus entwickelte er den Chromanarrativismus: einen aus der Isolation geborenen Stil, in dem die Ordnung des Bauhauses mit der Intensität des Neoexpressionismus verschmilzt und durch die Erzählkraft der Farbe verstärkt wird.
Internationaler MBA von IMC Krems (Österreich) mit Studienaufenthalt in New York, spricht Deutsch, Englisch und Spanisch.
Aus Spanien malt JOWU das Unsichtbare: die Grenze zwischen Vernunft und Gefühl, zwischen Zerstörung und Wiedergeburt.
Der Chromanarrativismus ist eine Bildpraxis, in der Farbe als Träger von Zuständen und nicht als dekoratives Element fungiert. Die Werke erforschen Systeme unter Spannung, in denen Farbe sich verstärken, fragmentieren oder verschwinden kann. Das Wesentliche ist nicht die Farbe selbst, sondern ihre Funktion innerhalb einer instabilen Struktur.