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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
19,7 x 15,7 in
Über das Werk
In dieser Arbeit untersuche ich den Moment, in dem ein System seine Fähigkeit verliert, sich selbst zu erhalten.
In meiner Praxis des Chromanarrativismus fungiert Farbe nicht als dekoratives Element, sondern als Träger von Zuständen. Hier ist sie beinahe verschwunden. Sie bleibt nur noch als minimale Spur bestehen und zeugt von einem Prozess des Abnutzens, der Kompression und des Verlusts.
Die organische Struktur, die an der Oberfläche sichtbar… wird, stellt kein konkretes Element dar, sondern einen Zustand: Materie, die schwächer wird, die nachgibt, die aufhört, ihre eigene innere Spannung aufrechtzuerhalten.
Ich arbeite mit realen, fragmentierten Materialien, um eine direkte Beziehung zwischen Oberfläche, Körper und Widerstand herzustellen. Die Arbeit illustriert keine Idee, sondern zeigt vielmehr ein System im Wandel, in dem ein Gleichgewicht nicht mehr möglich ist.
Der 1971 in Österreich geborene Jowu machte sein Leben zu einem Kunstwerk. Nach der Restaurierung eines alten Schlosses fand er Zuflucht und Erfüllung in der Malerei. Als Autodidakt mit fundierten Kenntnissen im Realismus entwickelte er den Chromanarrativismus: einen aus der Isolation geborenen Stil, in dem die Ordnung des Bauhauses mit der Intensität des Neoexpressionismus verschmilzt und durch die Erzählkraft der Farbe verstärkt wird.
Internationaler MBA von IMC Krems (Österreich) mit Studienaufenthalt in New York, spricht Deutsch, Englisch und Spanisch. Aus Spanien malt JOWU das Unsichtbare: die Grenze zwischen Vernunft und Gefühl, zwischen Zerstörung und Wiedergeburt.
Der Chromanarrativismus ist eine Bildpraxis, in der Farbe als Träger von Zuständen und nicht als dekoratives Element fungiert. Die Werke erforschen Systeme unter Spannung, in denen Farbe sich verstärken, fragmentieren oder verschwinden kann. Das Wesentliche ist nicht die Farbe selbst, sondern ihre Funktion innerhalb einer instabilen Struktur.