Eine Frau liegt überkreuz auf einem Tisch – eine rote Skulptur im Raum aus Tischen und Stühlen. Ihre Haltung wirkt traumwandlerisch, entrückt. Die Beine berühren den Stuhl wie ein kompositorisches Gleichgewicht aus Linie und Fläche. Das Bild spricht von der Fragilität des Moments, der Balance zwischen Nähe und Distanz, Intimität und Inszenierung. Wie eine Szene aus einem surrealen Film öffnet es Assoziationsräume zwischen Erinnerung und Zukunft.