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Verarbeitung :
Werk auf Holz. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
43,3 x 35,4 in
Über das Werk
„Die zwei Tauben“ gehören zu einer Serie, die von der Ästhetik der Backstage-Polaroids der Modenschauen der 1980er-Jahre inspiriert ist – jener Arbeitsaufnahmen, in denen Mode zum Archiv, zur Nummer, zur Auswahl wird. Die Figur des Models erscheint als Ikone: skulpturale Silhouette, seitlicher Blick, rote Lippen. Der satte gelbe Hintergrund wirkt wie ein permanenter Blitz, ein Licht, das alles enthüllt.
Das rote Kleid besteht aus mehreren Lagen… Collage und verschiedenen Materialien, deren Muster und Texturen an die stilisierte Kühnheit der Haute Couture erinnern. Um den Hals schmückt ein weißes Accessoire – zwei stilisierte Tauben – das als Symbol fungiert. Es ist zugleich Schmuckstück, Wappen und grafischer Talisman und verwandelt das Porträt in ein Emblem.
Am unteren Rand des Gemäldes wiederholen die handschriftlichen Notizen „I114 – PE88“ (Frühling-Sommer 1988) die Codes der Archivierungssysteme von Modehäusern und frieren eine Saison, einen Look, eine Ikone ein.
Als multidisziplinäre Künstlerin, ursprünglich aus Sète, inszeniere ich in meinen Arbeiten die Realität im Spannungsfeld zwischen Fantasie und Spannung, Brillanz und Zerbrechlichkeit. Ich komponiere Figuren und Umgebungen, in denen Farbe, Material und Licht das Verborgene offenbaren. Die Frage der Identität durchzieht mein gesamtes Werk: Das Weibliche, oft im Zentrum, oszilliert zwischen Macht und Verletzlichkeit, zwischen gesellschaftlicher Rolle und Innenleben. Manchmal werden Alltagsgegenstände, die an Abstraktion grenzen, zum Schauplatz dieser Spannung. Die Werke entstehen aus Schichten von Papier, Stoff, Spitze, Holz und Fundstücken, vermischt mit Acrylfarben, Tusche und Ölpastellen. Die Kontraste, mitunter durch Schwarz und Weiß verstärkt, erzeugen eine unmittelbare Präsenz. Die LED-Neonlinie, wenn sie erscheint, wirkt wie ein leuchtender Bruch: Sie enthüllt, unterstreicht und erhellt. Zwischen Figuration und Abstraktion suche ich nach einer feinfühligen Form, die hinterfragt, was wir zeigen und was wir tun.