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Ausgehend von einem literarischen Bild – der „kleinen Schlange“ als Spiegel des Selbst – entfaltet sich meine Arbeit als poetische Suche nach Spuren durch verschiedene Phasen des Lebens und des künstlerischen Schaffens.
Das Wandbild erinnert an die junge Frau, die sich auf den Weg macht, Künstlerin zu werden: Tagebuchnotizen, Fotografien, Gedichte und malerische Spuren bewahren die Jahre des Aufbruchs und der Entdeckung.
Die Installation, eine mit… Spiralen bemalte hängende Papierrolle, eröffnet den Blick auf vier Lebensabschnitte – Geburt und Fürsorge, Selbstbehauptung, Ausgeglichenheit und Neuanfang. Spiegel, die darunter liegen, fangen diese Stationen ein und reflektieren den Prozess des Werdens, Veränderns und Wiedererwachens, der meine verborgene, geschützte und behütete künstlerische Stimme nährt.
So wird die kleine Schlange zum Symbol für die fortwährende Bewegung zwischen Erinnerung und Gegenwart, Verletzlichkeit und Stärke.
Karin Fröhlich ist eine erfahrene Malerin, die in den 80er Jahren an der UdK Berlin bei Prof. Kuno Gonschior und Prof. Bernd Koberling studiert und als Meisterschülerin abgeschlossen hat. Mehrere Studiensemester in Japan haben ihren Weg als Künstlerin nachhaltig beeinflußt und inspiriert. Sowohl japanische Maltechniken, wie auch die klassische japanische Literatur prägen und inspirieren ihre konzeptionelle Arbeit. Sie hat unterschiedliche japanische Kunstformen in ihre Werke integriert. Geprägt von der Japanischen Tuschmalerei, Nihon-ga und anderen Techniken, nutzt sie auch Buntstift auf Transparentpapier, Aquarell und Rauminstallationen um komplexe ästhetische Konzepte zu vermitteln. Ihre Kunst greift tief in die Emotionen mit subtilen Farbspektren ein, die Jahreszeiten, Stimmungen und Gefühle in einer persönlichen Biografie darstellen.