Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Details zum Werk
- Technik : Acryl, Objekte auf Holz , Holz
- Verarbeitung : Gerahmt
- Größe : 15,7 x 23,6 in
Über das Werk
Dieses Werk wurde von einer Erinnerung an die Molybdomantie („Bleigießen“) inspiriert. Die Hauptidee besteht jedoch darin, den nächsten Generationen ein Beispiel, eine Fußnote dieser Tradition, zu hinterlassen. Die goldene (Imit) Perle in der Mitte verweist auf die Einzigartigkeit des Erlebnisses, dessen Ergebnisse von Person zu Person unterschiedlich sein können.
Geschichte: Molybdomantie („Bleigießen“) war vor fünfzig Jahren eine Familientradition,… die gegen Unglück (Nazar) helfen sollte. Meine Oma schmolz das Blei und goss es ins Wasser. Anschließend kommentierte sie die Formen. Ich war sechs oder sieben, als sie dieses „Ritual“ anwenden wollten, und ich widersetzte mich entschieden, da ich annahm, dass geschmolzenes Blei direkt über meinen Kopf gegossen würde. Nach langen Diskussionen willigte ich schließlich ein, auf dem Stuhl Platz zu nehmen. Sie bedeckten meinen Kopf und Körper mit einem großen Musselintuch, hielten eine Tasse Wasser über meinen Kopf und ließen das geschmolzene Blei darüber tropfen. Und meine Oma kommentierte es. Diese Erinnerung inspirierte dieses Werk.
Geschichte: Molybdomantie („Bleigießen“) war vor fünfzig Jahren eine Familientradition,… die gegen Unglück (Nazar) helfen sollte. Meine Oma schmolz das Blei und goss es ins Wasser. Anschließend kommentierte sie die Formen. Ich war sechs oder sieben, als sie dieses „Ritual“ anwenden wollten, und ich widersetzte mich entschieden, da ich annahm, dass geschmolzenes Blei direkt über meinen Kopf gegossen würde. Nach langen Diskussionen willigte ich schließlich ein, auf dem Stuhl Platz zu nehmen. Sie bedeckten meinen Kopf und Körper mit einem großen Musselintuch, hielten eine Tasse Wasser über meinen Kopf und ließen das geschmolzene Blei darüber tropfen. Und meine Oma kommentierte es. Diese Erinnerung inspirierte dieses Werk.
Kenan K.
Türkei
Referenzen
- Arbeitet auf Kommission
Kenan K., geboren am 11. August 1956 in der Türkei, wandte sich 2006 der Kunst als freiberuflicher Ölmaler zu. Er pflegt einen undefinierbaren Stil zwischen informeller und konzeptueller Kunst und entwickelt unwiederholbare, intuitive Werke, geprägt von unvorhersehbaren, experimentellen Techniken. Seine Kunst, die oft zwischen expliziten Themen und abstrakten Konzepten changiert, ruft vielfältige Emotionen hervor, regt lebendige Gespräche an und beleuchtet die kognitive Dissonanz, die in der Gesellschaft verankert ist.