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Diese aufwendig aus Silikon und fluoreszierenden Blautönen hergestellte Wandarbeit ist eine lebendige Feier des organischen Wachstums und der stillen Energie des Lebens. Die sanften, neonfarbenen Kugeln in hellen Blau-bins Grüntönen vermitteln Leichtigkeit und Fluidität, während sie an Zellstrukturen erinnern – Symbole für Entstehung und Verbindung. Wie ein Tauchgang im Meer mit Blick auf den Meeresboden entfaltet das Werk eine beruhigende, doch… belebende Präsenz an jede Wand und lädt den Betrachter ein, ins Innere der Natur und des Lebens einzutauchen.
Der wuchernde Kosmos der Dortmunder Künstlerin Barbara Koch zoomt die Betrachtenden in eine eigene Wunderwelt. Koch nutzt Medien wie Malerei, Skulpturen und Installationen und hat ihre Ausbildung in renommierten Kunstschulen wie der University of Applied Sciences in Dortmund und der Accademia di Belle Arti in Mailand erworben. Ihr prägnanter Stil eines professionellen und bewussten Umgangs mit der gewählten Bildsprache konzentriert sich auf die klassische Abformung abstrakt-figurativer Formationen, in deren Schaffungsprozess erste Zeichnungen, Modelle und schließlich Silikonelemente einbezogen werden. Von den biomorphen Formationen, die häufig aus Silikon gefertigt werden, scheint eine toxische Schönheit auszugehen. Die Werke sind in der Regel ausgesprochen vielteilig, sodass Assoziationen an Schwärme, Flechten und Pilze, aber auch an fantasievolle Vergrößerungen mikro-kosmischer Phänomene sowie von blühenden und intakten Unterwasserwelten entstehen.