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Dieses Werk wird nach meiner Ausstellung im Herbst 2026 verfügbar sein.
Diese schwarz-weiße Strichzeichnung nutzt scharfe Schraffuren in schwarzer Tinte auf weißem Papier, um die Warzen und hängenden Falten einer Kröte zum Leben zu erwecken.
Während der Künstler die Zeichnung anfertigte, wurde der Charakter der Kröte deutlich. Sie schien von ihrem unansehnlichen Aussehen besiegt, kauerte in ihrer schlaffen Haut, erschöpft vom täglichen Kampf… gegen die Vorurteile, die ihr aufgrund ihres Aussehens entgegenschlugen. Der Künstler platzierte eine Fliege in Reichweite der Kröte, um diesen Eindruck zu verstärken. Die Kröte müsste reagieren und die Fliege schnappen, doch sie hat den Willen zum Handeln verloren, ja sogar zum Fressen.
Es ist ein Bild der Depression, aber ein sanftes, leicht humorvolles, das zur Identifikation mit und zum Mitgefühl für das Thema anregt.
Die Zeichnung ist mit schwarzer Tinte auf Hahnemühle naturweißem, säurefreiem, 300 g/m² schwerem, heißgepresstem Aquarellpapier angefertigt. Sie ist unten rechts mit Initialen versehen.
« Ich versuche, den zeitgenössischen Zuschauern ein Gefühl des Staunens, der Ehrfurcht und der Zärtlichkeit in Bezug auf die Welt um sie herum zu entfachen. »
Lara Broeckes Leidenschaft für frühe italienische Kunst entstand während ihres Aufenthalts in Florenz. Sie lebt heute in Frankreich und malt mit frühitalienischen Techniken – Blattgold und Eitempera, hergestellt durch handgemahlene Pigmente in Eigelb, auf mit Gips beschichteten Holztafeln. Sie verbindet mittelalterliche Sensibilität mit zeitgenössischen Kompositionen und schafft so ausdrucksstarke Darstellungen der Natur und der Beziehung des Menschen zu ihr.