„Flieder“ ist für mich kein Porträt, sondern eine Einladung, sich selbst in einem vergessenen Moment wiederzufinden.
Die dargestellte Figur steht nicht im Vordergrund als Persönlichkeit, sondern als Trägerin einer Stimmung – einer Erinnerung, die nicht laut spricht, sondern leise nach innen wirkt. Die Farbtöne, vor allem das sanfte Violett, tragen die Atmosphäre von etwas Vergangenem: zart, fragil, und doch tief vertraut.