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Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Im November 2012 fuhr Ludwig Plotter durch Oberfranken und erreichte auch die Stadt Waischenfeld. Von der Straße sah er einen Turm und wegen dieses Turmes "Steinerner Beutel" packte er seine Malutensilien aus. Der Wolkenhimmel im November liegt tief und die Tagen sind kurz. Entsprechend zügig muss unter solchen Bedingungen gemalt werden. Joger in leuchtenden Anzügen kamen vorbei, ruhten sich aus und liefen weiter. Der Himmel riß auf und zog sich… zu. Der Bildaufbau sieht konventionell aus. Doch das Motiv des Turmes findet sich am unteren Rand der Leinwand in einer kleinen falschfarbigen Skizze. Und diese Turmstruktur setzt sich nach oben fort, mit Türmen, Felsen, und Personen in kaum erkennbaren Candlestick-Umrahmungen, alles findet sich immer wieder neu erfunden ineinander liebevoll verschachtelt wieder. "Das entspricht irgendwo dem "Matrioschka Prinzip" des Erfindungs-Algorithmus TRIZvon Genrich Altschuller ", dachte sich Plotter. So kam das Bild zu seinem Namen.
Technik :
Öl, Bleistift auf Leinwand
Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Ludwig Plotter ist ein "vortistischer" Maler und Erfinder aus dem Inneren Deutschlands. Vortistisch soll ausdrücken, dass er Wirbel als ikonographischen Grundelemente seiner Malerei verwendet. Mit seiner unverwechselbaren Malerei erforscht er die Natur und alles, was in ihr fließt und wirbelt. Für Plotter gibt es keinen Unterschied zwischen Technik und Malerei, genauso wie es keinen Unterschied zwischen Kunst und Wissenschaft gibt. Er arbeitet vorzugsweise mit Ölfarbe, Tempera, Sprühfarbe und mit in Alkohol gelösten Harzen auf Leinwand oder Papier.