In "Schirmgeist IV" erscheint der Schirm zugleicher dichter und körperlicher wie auch zunehmend aufgelöst. Nebel, Kondenswasser und Pflanzen überlagern seine Form und nehmen zugleich ein schärferes Grün an, bis er nicht mehr eindeutig Objekt bleibt. Ich sehe darin einen Moment des Wartens: Die Figur scheint noch gebunden an die Terrasse, aber ihre Konturen beginnen sich zu verdichten und farblich aufzuladen, als bereite sie eine Verwandlung vor.