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Diese Kreation in einer Inneneinrichtung entdecken
Das Triptychon „Seiltänzer" kann als allgemeines Sinnbild für die künstlerische Existenz gelesen werden. Der Künstler wird vom Publikum bewundert. Er wird solange bewundert, solange es ihm gelingt, die Balance zu halten. Stürzt er ab, wodurch auch immer, ist es möglich, dass das Publikum schnell flieht, ihn verlässt und meidet und er ins Bodenlose fällt... Das Bodenlose kann dann eine Existenz am Rande bedeuten, in Armut, unbeachtet von Menschen… und Medien, in Einsamkeit. Vielleicht wird der Künstler oder die Künstlerin - was nicht selten vorkommt - erst nach seinem oder ihrem Tod erneut bekannt und erst dann gewertschätzt, wie ein Licht, das hier bei uns ankommt, obwohl der Stern, der es sendete, schon lange erloschen ist...
Anke Scharnhorst, 2015
Technik :
Öl auf Leinwand
Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Kann direkt aufgehängt werden. Rahmung auf Anfrage.
Mario Lischewsky ist ein in Deutschland lebender Maler und Zeichner, dessen Werke in nationalen Einzelausstellungen gezeigt wurden. Seine Werke beschreibt er als kontrastreich und farbintensiv, sowie formal reduziert, aber reich an detailreichen Nuancen. Lischewskys neueste Kompositionen erforschen, was in der mentalen Landschaft des Menschen verborgen ist, und machen Emotionen sichtbar.