Self: LMN de peruca no carnaval
Acryl auf Leinwand
31x35in
Brasilien
Als bildende Künstlerin formuliert Maristela Ribeiro das Konzept der „visuellen Fabeln“ und schlägt in ihren fotografischen Installationen in Museen und städtischen Interventionen Bilder vor, die nicht nur darstellen, sondern auch offene Erzählungen schaffen; diese verwandeln sich von Wandobjekten in immersive Umgebungen und erweitern den Bildbegriff für den Körper des Betrachters. Anschließend fotografiert die Künstlerin diese Interventionen oder Installationen. Daher erscheinen Maristelas Fotografien zunächst als plastisches Material, quasi skulptural, auf Straßen und in Museen, um später in Galerien und Sammlungen zur Zweidimensionalität zurückzukehren. In ihren Gemälden verwendet sie häufig Themen aus der Kindheit oder intime Universen, die Reflexionen über das alltägliche Leben hervorrufen. Ihr gesamtes Werk thematisiert soziale Belange und eröffnet einen Dialog, der Fragen zu Geschlecht, Solidarität, Verletzlichkeit, Ausgrenzung, dem alltäglichen Universum und anderen relevanten Themen der heutigen Gesellschaft aufwirft.