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Ich hatte einen Blumenstrauß auf meinem Kaminsims stehen, und als die Blütenblätter anfingen abzufallen, fror ich einige davon in einer Petrischale ein. Das Eis verlieh dem Bild eine sanfte Note, die mit den leuchtenden Farben der Blütenblätter harmoniert und ein warmes, dynamisches und einladendes Bild ergibt.
Dies ist ein Giclée-Druck auf Hanemühle-Künstlerpapier. Ein ein Zentimeter breiter weißer Rand wird hinzugefügt, damit das Bild ohne Bildverlust… montiert werden kann.
Für mich ist Fotografie ein Prozess, der ein Fenster in eine andere Welt öffnen kann. Ich bin auf Makrofotografie botanischer Motive spezialisiert. Ich mache jedoch keine wissenschaftlich korrekten Bilder. Ich verwende frisches Material aus meinem Garten und friere die Motive in deionisiertem Wasser in Petrischalen oder großen Eiswürfelschalen ein. In gewissem Sinne ist dieser Prozess ein buchstäbliches Einfrieren der Zeit, analog zur Fotografie selbst. Statt gestochen scharfe Bilder zu produzieren, verwende ich Eis, um visuelle Barrieren zu schaffen, durch Blasen, Risse und Verzerrungen, um ein Gefühl von überirdischem Mysterium zu erzeugen. Der Betrachter muss sich mehr anstrengen, um vertraute Pflanzenformen zu „lesen“, was den Akt des Sehens bewusster und gezielter macht. Ich beginne gerade, das Mischen von deionisiertem Wasser mit Leitungswasser in unterschiedlichen Anteilen zu erforschen und wie sich dies darauf auswirkt, was enthüllt und was verborgen wird.