Singulart garantiert Zuverlässigkeit und Rückverfolgbarkeit.
Alle Künstler:innen auf Singulart wurden sorgfältig ausgewählt und gewährleisten, dass sie nur Werke verkaufen, deren Urheber:innen sie sind. Unabhängig vom Medium wird jedes Werk mit einem Echtheitszertifikat an den Käufer versandt. Fotografien werden nummeriert und signiert.
Kund:innen können eine Kopie des Echtheitszertifikats zuerhalten, indem sie sich an support@singulart.com wenden.
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Singulart-Preise enthalten Folgendes:
Der Preis eines Kunstwerks, bestimmt durch die/den Künstler:in.
Versicherung: Ihre Bestellung ist im Falle eines Verlusts oder einer Beschädigung zu 100 % abgesichert.
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Dedizierte:r Singulart-Kundenservice-Mitarbeiter:in, die/der Ihnen bei Fragen oder Problemen mit dem Versand zur Seite steht.
Verarbeitung :
Werk auf Karton. Kunstwerk gerahmt.
Größe :
26 x 19,7 in
Über das Werk
Dieses Werk bewegt sich an der Grenze zwischen Identität und Zusammenbruch.
Ein Gesicht erscheint, doch es kann nicht vollständig bleiben.
Die Oberfläche entsteht durch wiederholte Bau- und Zerstörungsvorgänge –
Kugelschreiberstriche, überdeckt, aufgelöst und wieder sichtbar durch Schichten von Schwarz und Weiß.
Das Bild ist nicht statisch. Es widersetzt sich der Klarheit.
Die Augen sind instabil.
Einer ist ausgehöhlt, der andere markiert –…
als ob die Wahrnehmung selbst beschädigt wäre.
Ein senkrechter roter Strich durchschneidet das Gesicht wie eine Wunde oder ein Signal.
Es trennt, aber verbindet auch.
Es deutet sowohl auf Gewalt als auch auf Gebet hin.
Textfragmente bleiben sichtbar,
nicht als Information, sondern als Spuren von Gedanken –
Sprache, die es nicht schaffte, vollständig Bedeutung zu erlangen.
Die Figur ist weder Porträt noch Abstraktion.
Es ist etwas, an das man sich erinnert, und gleichzeitig etwas, das verschwindet.
Diese Arbeit fragt:
Was bleibt von einem Menschen übrig, wenn das Gedächtnis instabil ist?
Masanobu Oda ist eine japanische Gegenwartskünstlerin, die mit Kugelschreiber, Gesso und Kohle arbeitet. Ihr von persönlichem Verlust geprägter Hintergrund beeinflusst ihre tiefgründige, introspektive Arbeitsweise. Ihre Technik besteht darin, instinktive, zufällige Linien mit Gesso zu schichten und diese anschließend mit Weiß, Manipulation und Alkohol aufzulösen. So entstehen eindringliche Fragmente, die zwischen Abstraktion und Figuration changieren. Ihre Kunst strahlt eine stille Intensität aus und drückt Trauer, Vergebung und Gebet aus. Sie lädt den Betrachter ein, Verletzlichkeit und die langsame Heilung der Erinnerung mitzuerleben.