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Stopp - Ich male, wie ich fühle.
Entstanden während einer Kunsttherapie. In einer Graphitzeichnung auf Papier zeigt sich ein Zentrum, das förmlich aufgerissen ist, ein visueller Abdruck von neun Jahren, in denen Vertrauen, Glaube an Gesellschaft und Gerechtigkeit unter dem Gewicht der Zeit zerrissen wurden. Die Kanten des Risses sind rau, vom Schatten durchzogen; feine Linien und Schraffuren erinnern an Narben, wiederholte Brüche und die schleichende… Erosion von Hoffnung. Die Entstehung des Bildes war eine bewusste Handlung: ein Stopp gegen äußere Vorgaben, das Bedürfnis, nicht vorgegebenen Farben zu folgen, sondern einzig dem eigenen Gefühl Raum zu geben. So wird die Zeichnung zur intimen Karte eines inneren Überlebenskampfes. Nicht nur Verlust, sondern auch das beharrliche Festhalten an Identität und die stille Forderung nach Gerechtigkeit.
Kunstdruck, Handsigniert und in limitierter Auflage von 9.
Melanie Meyer, eine autodidaktische Künstlerin, widmet sich mit ihren Werken der intensiven Erforschung menschlicher Erfahrungen. Ihre Skulpturen und Gemälde sind Ausdruck einer emotionalen Reise und fokussieren insbesondere auf die Problematik der sexualisierten Gewalt gegen Kinder. Ihre Kunst gibt den Betroffenen weltweit eine Stimme, bricht Tabus, fordert Gerechtigkeit und fungiert als Zeugnis von Leid und Widerstandskraft. Getrieben von der Suche nach Menschlichkeit und der Erforschung des Menschseins, schafft sie facettenreiche Kunst, die berührt und zum Nachdenken anregt. Sie sieht ihre Werke als kraftvolle Instrumente, um Licht in eine oft dunkle Welt zu tragen und an die Unveräußerlichkeit unserer Menschlichkeit zu erinnern. Aktuell sucht sie nach Sponsoren, die ihre Vision teilen, um ihre Ausstellung "Weil nicht sein kann, was nicht sein darf" weiter auszubauen, ein Denkmal, das den Opfern sexualisierter Gewalt gewidmet ist.