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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
20,1 x 29,9 in
Über das Werk
Dieses Gemälde entstand in einer nächtlichen Vision: eine einsame indische Festung, die sich aus einer verschneiten Landschaft erhebt, ihre hellen Mauern vor einem tiefen, sich wandelnden Himmel leuchtend. Mit nur wenigen Weiß- und Blautönen wollte ich erreichen, dass das Licht wirkt, als käme es direkt aus dem Schnee. Der leere Vordergrund erzeugt den Eindruck ferner Stille, während die dunklen Öffnungen der Festung von unerzählten Geschichten flüstern.…
Dieses Werk entspringt meiner langjährigen Faszination für indische Festungen und Ruinen, jene majestätischen und doch verlassenen Orte, die mich bei meiner ersten Begegnung mit Indien tief beeindruckten. Hier stelle ich mir eine Festung vor, die nie existierte, geprägt von meinen Reisen in Rajasthan und Hyderabad sowie vom Einfluss der Daniells und der französischen Orientalisten. Ich male schnell, mit ausdrucksstarkem Pinselstrich und starken Kontrasten, und so entstand diese Landschaft mit einer melancholischen Stimmung, ganz spontan. Ich hoffe, diese Mischung aus Realität und Fantasie trägt etwas von meiner eigenen künstlerischen Stimme in sich.
Geboren in Tokio und aufgewachsen in Japan und Vietnam, lebte ich später in Afrika, Großbritannien und zwanzig Jahre lang in Indien. Diese Orte waren keine Zwischenstationen auf einer Reise, sondern vorübergehende Heimat, die mich jeweils mit ihren eigenen Farben und Rhythmen prägten. Ich male, was mich geformt hat: eine Schleife des Ganges im Morgengrauen, das mineralische Licht Ladakhs, die isländische Wildnis, die Dämmerung der Basare Rajasthans, die meditative Atmosphäre indischer klassischer Musik. Manchmal verschmilzt die Realität mit der Fantasie – Zimmer in Goa mit Meerblick, rauschende Dschungel, humorvolle Porträts von Musikern, Rajas und Yogis. Mein Stil ist spontan und expressionistisch, geleitet von Intuition und geformt von Farbe, Emotion und Erinnerung. Ich male, um die fernen Welten zu ehren, die mich weiterhin bewohnen.
Sie können auch meine unter dem Pseudonym François-Xavier Croisy verfassten Indian Chronicles lesen: https://asialyst.com/fr/?s=Fran%C3%A7ois+Xavier+Croisy