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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
35,4x31,5in
Über das Werk
Der wohl symbolträchtigste und rätselhafteste Präsident in der Geschichte der Vereinigten Staaten von Amerika. Meine Auseinandersetzung mit dem Thema „Abwesenheit“ entwickelt sich stetig weiter und findet in diesem Gemälde von 2013 ihren Ausdruck. Ein Auge mustert, das andere fehlt, ist verzerrt, entstellt und verletzt. In diesem Ölgemälde wollte ich den Konflikt zwischen Erinnerung und Vergessen einfangen. Das intensive und detailreiche Gesicht… löst sich in schnellen Pinselstrichen auf, die den Lauf der Zeit und die Zerbrechlichkeit der Identität evozieren. Durch Symbole und surreale Elemente habe ich tiefe Gefühle von Verlust und Transformation zum Ausdruck gebracht und eine Energie vermittelt, die den Raum, in dem das Bild platziert ist, zum Leben erweckt.
Paolo De Giosa arbeitet vorwiegend mit Malerei auf ungewöhnlichen Medien wie alten Zeitungen und verbindet seine Ausbildung im Industrie- und Grafikdesign mit tiefen humanistischen und philosophischen Wurzeln. Seine raffinierte Technik und sein figurativ-expressionistischer Stil übersetzen intensive Blicke und melancholische Selbstreflexion in Bilder, die oft von der Literatur inspiriert sind. In seinen Werken erforscht er innere Unruhe und emotionale Abwesenheit und vermittelt durch die Entstellung oder das Fehlen anatomischer Merkmale eine lebendige Tiefe und eindringliche Emotionen. „Le Assenze“ (Die Abwesenheiten) ist der Titel einer Bildforschung, die er 2012 begann und bis heute fortsetzt. Sie zeigt Frauengesichter mit anatomischen Entstellungen oder fehlenden Körperteilen. 2017 präsentierte De Giosa in einer Einzelausstellung mit dem Titel „NOVECENTO“ 26 Werke dieser Forschung im Basilio-Cascella-Museum in Pescara, die einen Monat lang zu sehen waren.