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Er konnte sich mit seinem Charme aus allem herausreden und jeden anlügen, aber sie glaubte ihm trotzdem bis zu ihrem Tod.
„Machiavellian“ stammt aus meiner jüngsten Arbeitsreihe aus dem Jahr 2023 mit dem Titel „Landfill“, einem Projekt, das sich mit Umwelt, Selbstbesessenheit und Tod befasst.
Beim Besuch einiger Friedhöfe in Seoul fiel mir auf, dass fast alle Blumen auf den Grabsteinen aus Plastik waren. Ich war entsetzt über die Missachtung der… Umwelt. Fast alle Blumen, die ich sah, trugen ein „Made in China“-Etikett und waren aus Materialien wie kunststoffummanteltem Draht, Mikroplastik und Polyester hergestellt. Nichts davon ist recycelbar und landet dort, wo wir alle landen: auf einer Mülldeponie.
Dieses Foto ist Nummer eins von zehn aus der Enkaustik-Serie.
Paul Gadd ist ein britischer Fotograf mit Sitz in Seoul. Seine Wurzeln liegen in der klassischen Filmfotografie und dem Dunkelkammerdruck. Er verfügt über umfangreiche Erfahrung in den Bereichen Mode, Porträt und Dokumentarfotografie. Seine Technik ist praxisorientiert und experimentell: Er kratzt und tont Negative, verwendet beim Handdruck gemischte Medien und veredelt sie mit Verfahren wie Bleichen oder Enkaustik, wodurch jeder Abzug ein Unikat wird. In seinen eindrucksvollen Bildern greift Paul seine persönlichen Erfahrungen und sein Umfeld auf und vermittelt ein reiches Spektrum an Emotionen – von Melancholie und Wut bis hin zu Humor und Liebe – und lädt den Betrachter ein, sich intensiv mit seinen sich entwickelnden visuellen Erzählungen zu verbinden.