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Dieses Porträt ist ein Frühwerk von Paul Spina, noch vor seiner bekannten Serie „Good and Plenty“-Süßigkeiten. Es spiegelt seine Kindheit in Brooklyn, New York, in einem Arbeiterviertel wider. Das dürfte die Zeit von Ende der 1930er bis in die 1960er Jahre gewesen sein. Seine Verbundenheit mit dieser Bevölkerungsgruppe, die ihn sein Leben lang begleitete, kam in diesen Gemälden am deutlichsten zum Ausdruck. Manchmal stellte er reale Personen dar,… manchmal waren es Kompositfiguren. Er malte aus seiner Nachbarschaft, aus seiner Familie. Einige der Porträts zeigen Landarbeiter, denen er auf seinen Reisen nach Maine begegnete.
Paul lebte in New York City zur Blütezeit des Abstrakten Expressionismus und war stark von dessen Stil beeinflusst. Diese frühen Werke kommen dem expressiven Pinselstrich am nächsten. Wie man sieht, ging er jedoch selten in die reine Abstraktion über.
In seiner späteren, reifen Karriere gab er die monochrome, düstere Farbpalette zugunsten der Freude und Ausgelassenheit der Süßigkeitenserie auf.
Der New Yorker Künstler Paul Spina (1937–2017) war ein meisterhafter Maler und bildender Künstler mit einem Bachelor of Fine Arts vom Pratt Institute in Brooklyn. Er schöpfte aus einem reichen Erfahrungsschatz, der sowohl die kommerzielle Illustration als auch die Teilnahme an Kunstausstellungen in großen amerikanischen Städten umfasste. Mit ausdrucksstarker Zeichenkunst, leuchtenden Farben, dramatischer Perspektive, expressiver Linienführung und gefundenen Objekten verband er Einflüsse von Rembrandt bis Pollock – seine Werke sprühen vor Bewegung und scharfer visueller Harmonie und überlagern oft persönliche Bildsprache. Seine Gemälde transportieren intensive Emotionen und persönliche Geschichten und laden den Betrachter ein, die Komplexität von Freude, Verlust und Empörung zu erleben. Sie fordern ihn heraus, sich mit Selbstzufriedenheit und den dunklen Wahrheiten auseinanderzusetzen, die unter der Oberfläche der Gesellschaft lauern.