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Technik :
Buntstift, Graphit auf Papier unter Glas
Verarbeitung :
Gerahmt
Größe :
22,4 x 18,1 in
Über das Werk
In dieser Zeichnung gebe ich der Warnung Form!
Hinter dem Titel, der auch „So Gott will“ hätte lauten können, verbirgt sich eine entschlossene Persönlichkeit, die direkt aus den Brüchen unserer heutigen Gesellschaft hervorgeht.
Hier deutet der erhobene Zeigefinger nicht auf Hoffnung, sondern auf eine überschrittene Grenze. Meine interpretierten oder stilisierten Figuren vermitteln diese elektrisierende Spannung – die einer Ära, die zwischen dem… Heiligen und dem Chaos schwankt. Wie schon in meinem Werk „Diablo-Tonic“ wollte ich diesen zeitgenössischen Geist einfangen, scharf und beunruhigend zugleich, der in die Zwischenräume unseres Alltags eindringt. Es ist eine eindringliche Mahnung, dass die Zukunft nicht nur von einer höheren Macht abhängt, sondern auch von der Klarheit, mit der wir unseren eigenen Brüchen begegnen.
Pierre-Louis Torres, ein in Marokko geborener und in Rabat und Paris ausgebildeter Maler, hat seine künstlerische Reise durch vier Jahrzehnte Lehrtätigkeit und Ausstellungen von Burgund bis Polynesien bereichert. Er erforscht die Grenzen zwischen figurativer Kunst, Surrealismus, Symbolismus und Expressionismus mit frei interpretierten anthropomorphen Figuren, kraftvollen Farben und einer subtilen Bildsprache. Seine meisterhafte Formgebung lädt uns ein, das Unbewusste zu entschlüsseln und innere Wahrheiten zu enthüllen. Seine Werke sind verstörend, regen zum Nachdenken an und eröffnen eine Welt, in der psychische Spannungen, Sehnsüchte und die Kraft der menschlichen Seele spürbar werden. Pierre-Louis Torres sagt, er „male keine Bilder“. Er sagt, er „schaffe Kunstwerke“, die für die zukünftige Geschichte dieser Disziplin von Bedeutung sein werden.