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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
19,7 x 19,7 in
Über das Werk
Dieses Werk ist eine Weiterentwicklung meiner Serie „Die Stadt aus Stein“: Der Stein trotzt der Schwerkraft und erhebt sich in einem traumhaften Flug. Eine unberührte, geschichtsträchtige Stadt schwebt zwischen ihren goldenen Wurzeln und einem leuchtenden Himmel und verwandelt die solide Architektur in einen metaphysischen Mikrokosmos.
Auch in diesem Werk habe ich eine neue persönliche „Regel“ eingeführt: Alle zehn Zentimeter auf der Leinwand platziere… ich eine kleine schwarze Katze. Fünf Katzen verstecken sich daher in den Gassen und auf den Dächern dieser Komposition. Sie sind stille Wächter, die den Betrachter zu einer langsamen Entdeckung einladen und die Betrachtung des Gemäldes in eine sorgfältige Reise durch die Geheimnisse des blendenden Weiß verwandeln. Eine Stadt, die den Boden nicht mehr berühren will.
Ich bin ein autodidaktischer Maler, und was mich auszeichnet, ist mein freier und instinktiver Umgang mit Farbe, die ich in meinen Arbeiten schichtweise gestalte, um dichte Texturen und dicht bevölkerte Stadtlandschaften zu erzeugen. Ich begann mit eher spontanen und unbeschwerten Werken und entwickelte mich dann hin zu einem bewussteren und kritischeren Ansatz. Gleichzeitig erkunde ich die Abstraktion mit von Pollock und Rothko inspirierten Werken. Meine Städte sind aus abstrakten Grundlagen geboren. Die Stadt als komplexer Organismus, der die Widersprüche unserer Zeit widerspiegelt. Meine Serien erforschen drei große Fragilitäten: die Anfälligkeit der Städte für den Klimawandel, die Wunden, die der Mensch durch Kriege und manipulierte Ideologien zufügt, und die Ungleichheiten zwischen glitzernden Zentren und vergessenen Randgebieten. Ich male universelle, nicht-geografische Städte als Metapher für die menschliche Existenz: Orte, die die Hoffnungen, Narben und Spannungen unserer Zeit in sich tragen.