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Verarbeitung :
Werk auf Keilrahmen. Rahmung auf Anfrage.
Größe :
15,7 x 15,7 in
Über das Werk
In „Die Geheimnisse der Weißen Stadt“ setze ich meine Auseinandersetzung mit der Serie „Stadt aus Stein“ fort und konzentriere mich dabei auf die stille, beinahe schwebende Atmosphäre, die durch Licht und Materie entsteht. Die Komposition nimmt Gestalt an durch aufeinanderfolgende Farbschichten – erdige Brauntöne, Gelbocker und leuchtendes Weiß –, die mit Pinsel und Spachtel aufgetragen werden, um Tiefe, Textur und ein Gefühl von gespannter Zeit… zu erzeugen.
Die Oberflächen sind mit Acryl, Gips und Stuck bearbeitet, sodass die Architektur den Anschein erweckt, aus einem einzigen, uralten Material zu entstehen. Weiße Lasuren verbinden das Ganze, mildern die Kontraste und verleihen der Stadt eine ruhige und besinnliche Ausstrahlung.
Inmitten des urbanen Raumes verstecken sich mehrere kleine schwarze Katzen, auf den ersten Blick fast unsichtbar. Sie sind als stille Präsenzen konzipiert, die man langsam durch die Straßen entdecken kann: kleine Geheimnisse, verstreut in der weißen Stadt, die den Betrachter einladen, näherzukommen und in ihren intimen, schwebenden Rhythmus einzutauchen.
Ich bin ein autodidaktischer Maler, und was mich auszeichnet, ist mein freier und instinktiver Umgang mit Farbe, die ich in meinen Arbeiten schichtweise gestalte, um dichte Texturen und dicht bevölkerte Stadtlandschaften zu erzeugen. Ich begann mit eher spontanen und unbeschwerten Werken und entwickelte mich dann hin zu einem bewussteren und kritischeren Ansatz. Gleichzeitig erkunde ich die Abstraktion mit von Pollock und Rothko inspirierten Werken. Meine Städte sind aus abstrakten Grundlagen geboren. Die Stadt als komplexer Organismus, der die Widersprüche unserer Zeit widerspiegelt. Meine Serien erforschen drei große Fragilitäten: die Anfälligkeit der Städte für den Klimawandel, die Wunden, die der Mensch durch Kriege und manipulierte Ideologien zufügt, und die Ungleichheiten zwischen glitzernden Zentren und vergessenen Randgebieten. Ich male universelle, nicht-geografische Städte als Metapher für die menschliche Existenz: Orte, die die Hoffnungen, Narben und Spannungen unserer Zeit in sich tragen.