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Paris, Centre Pompidou. Die bewusste Bewegung des Fotografen erschüttert die Landschaft und verleiht ihr ein Zittern, das ihr ihre malerische Dimension verleiht. Das Gebäude, das in Wirklichkeit mit seinen Metallrohren an eine Erfindung von Fernand Léger erinnern könnte, zittert hier mit all seinen geometrischen Figuren. Eine davon windet sich insbesondere entlang der Fassade und wird von Kennern des Ortes gemeinhin als „Raupe“ bezeichnet: Es handelt… sich um die Rolltreppe in ihrem Glaskäfig, deren unterbrochene Linie, die zwischen Aufwärts- und Abwärtsbewegung wechselt, von unten betrachtet durch ihr leuchtendes Rot charakterisiert ist. Diese Rolltreppe, die sich über die gesamte Höhe des Monuments erhebt, ist metonymisch zum Symbol des Centre selbst geworden. Der Blickwinkel des Fotografen folgt hier dem Anstieg der Treppe gen Himmel.
Robert Bared, Fotograf, weiß, wie man urbane Überraschungen willkommen heißt, um ein Universum zu schaffen, das sowohl akribisch als auch spontan, sowohl harmonisch als auch einfühlsam ist. Er zeichnet sich besonders dadurch aus, dass er Paris im Regen fotografiert und so Straßenfotografie in bildende Kunst verwandelt. Und er hat die Lektion von Cartier-Bresson gelernt: Er fotografiert mit Kopf, Auge und Herz.